Discounted Cash Flow (DCF): Wert messen, nicht raten
Die präzise Unternehmensbewertung mit FCFF/WACC – inklusive Steuern, Komponenten, TCO und IFRS‑Kohärenz
Kurze Definition (TL;DR)
DCF bewertet Unternehmen/Projekte, indem freie Cashflows (FCF) mit einem risikoadäquaten Zinssatz, typischerweise dem WACC, diskontiert werden. In der Entity‑Sicht (FCFF) diskontierst du operative freie Cashflows vor Finanzierung mit WACC (nach Steuern) zum Enterprise Value (EV). In der Equity‑Sicht (FCFE) diskontierst du eigenkapitalbezogene freie Cashflows nach Zinsen mit den Eigenkapitalkosten (CoE) zum Equity Value. DCF ist der etablierte Ertragswert‑Ansatz im Sinne von IFRS 13 (Fair Value Measurement). [nextlevel.college]
Kurze Beschreibung
Richtig angewandt ist DCF kein Excel‑Kniff, sondern ein Führungsprozess:
Operative FCFF‑Herleitung (inkl. Working Capital, Steuern auf EBIT, Ersatz‑CAPEX/Komponenten),
Kapitalkosten (Eigenkapital via CAPM, Fremdkapital inkl. Spreads, WACC nach Steuern),
Terminal Value mit realistischem g (sustainable growth rate) und ROIC ≈ WACC in der Ewigkeit,
IFRS‑Kohärenz (IFRS 13‑Methodik; IFRS 18: MPM‑Überleitungen/Disaggregation). [nextlevel.college], [nextlevel.college], [ifrs.org]

Ausführliche Erklärung
1) Die DCF‑Mechanik – sauber und prüffähig
Diskontierung (Entity‑Sicht):

Operativer FCFF (technisch korrekt, Whitepaper‑Niveau):
FCFF = EBIT ⋅ (1 − t) + Depr/Amort − ΔNWC − CAPEX
Wichtige Präzisierung:
Steuern t sind „Tax on EBIT“ (nicht „tatsächlich gezahlte Steuern“ der GuV), weil der Zins‑Tax‑Shield im WACC (nach Steuern) – also im Nenner – berücksichtigt wird. So bleibt die Entity‑Sicht im Zähler finanzierungsfrei und gleichzeitig wird der steuerliche Zinsvorteil methodisch sauber in den Kapitalkosten reflektiert. [accaglobal.com]
Kapitalkosten (kurz, konsistent):

(Risk‑free Rate, Beta, Market Risk Premium – DACH‑Praxis; Beta ggf. (de‑)levered für
Strukturkonsistenz.) [nextlevel.college]
Equity‑Sicht (FCFE/CoE):
Beim FCFE sind Zinsen und deren Steuerwirkung bereits im Cashflow berücksichtigt; deshalb diskontierst du mit CoE (ohne WACC).
Kurzformel:

Merke: Tax Shield → bei FCFF/WACC im WACC; bei FCFE/CoE im Cashflow. [accaglobal.com]
2) Cash‑Physik statt Ergebnis‑Optik: Working Capital & Prozesszeit
FCF ist Zeit: Lead Time und Bestände steuern die Kapitalbindung (NWC) und damit die FCFF‑Höhe. Maßnahmen an DSO/DIO/DPO (z. B. O2C‑Störungen reduzieren, Durchlaufzeiten senken, Terms professionalisieren) wirken direkt auf ΔNWC\Delta NWCΔNWC, heben die FCFF und senken über stabilere Cashflows mittelbar den WACC (Spreads, Risiko). [nextlevel.college]
3) Steuern, Abschreibungen & Komponenten – wo „DCF (light)“ scheitert
„DCF (light)“ ignoriert regelmäßig Steuern auf EBIT, Ersatz‑CAPEX und den Komponentenansatz (Component Accounting) – mit fatalen Folgen:
Steuern/NOPAT: Der Tax on EBIT ist zwingend; „tatsächlich gezahlte Steuern“ aus der GuV verzerren FCFF, weil sie Finanzierungs-/Sondereffekte enthalten können. Zins‑Tax‑Shield gehört in den WACC (nach Steuern), nicht in den FCFF. [accaglobal.com]
Abschreibungen/Ersatz‑CAPEX: Abschreibungen sind ökonomischer Ersatzindikator; sie beeinflussen CAPEX‑Zyklen, TV (Terminal Value = Endwert) und Steuern. Zu niedrige interne Abschreibungen → Unterkalkulation → Produkte/Dienstleistungen zu günstig → Kostenträger tragen Kosten nicht verursachungsgerecht → falsche FCFF/TV. (Didaktik/Erfahrung, vgl. IFRS‑Methodik unten)
Komponentenansatz: Unterschiedliche Lebensdauern/Komponentenersatz erzeugen anderes CAPEX‑Timing und Tax‑Profile – DCF muss das abbilden. Ihr habt dazu bereits Glossar‑Content (Komponentenansatz).
Lohmann‑Ruchti‑Effekt: Abschreibungsbedingte Innenfinanzierung kann Kapazitätserweiterungen triggern – in DCF‑Sprache verschiebt sich der Ersatz‑/Expansions‑CAPEX‑Pfad; wer ihn „glättet“, überschätzt TV und unterschätzt Steuern. (BWL‑Standard; in DCF sauber über CAPEX‑Trajektorien modellieren.)
4) IFRS‑Brücken: Valuation & Disclosure (IFRS 13, IFRS 18, IAS 7, IAS 36)
IFRS 13 – Fair Value Measurement: DCF ist ein zulässiger Ertragswert‑Ansatz. Kernanforderungen: Marktteilnehmer‑Sicht, konsistente Cashflow-/Diskontsatz‑Logik, valide Sensitivitäten. [nextlevel.college]
IFRS 18 (ab 01.01.2027): Neue GuV‑Kategorien (Operating/Investing/Financing/Taxes) und MPM‑Pflichten (definieren, begründen, numerisch überleiten). Bewertungsannahmen (z. B. „bereinigte“ OPEX/CAPEX) müssen reconciliable sein, sonst droht ein ICG – IFRS 18 Consistency Gap zwischen MPM‑Story und Abschluss. [ifrs.org], [ey.com], [nextlevel.college]
IAS 7 – Kapitalflussrechnung: FCFF/FCFE‑Herleitungen müssen zur Operating/Investing/Financing‑Logik passen (Audit‑Readiness). [ey.com]
IAS 36 – Impairment: DCF‑basierte Recoverable Amounts (Value in Use/Fair Value less costs of disposal) verlangen kohärente FCFF; DCF „light“ verzerrt Buchwerte und Impairment‑Ergebnisse. [nextlevel.college]
5) TCO (Total Cost of Ownership) unter OR/HGB/UEG/Swiss GAAP FER
Lokale GAAP sind Rechnungslegungsrahmen, keine Bewertungsmethoden. Wer TCO‑relevante Kosten (Energie/CO₂, Instandhaltung, Ersatzkomponenten) glättet oder unzureichend kapitalisiert, produziert optimistische FCFF. Hier helfen ESRS/CSRD (CO₂, Energie‑Mix, Capex/Opex‑Quoten) und ISSB/IFRS S1/S2 (Investoren‑fokussierte Klimadaten), um TCO cash‑nah in DCF zu bringen. [nextlevel.college], [ifrs.org]
6) Terminal Value: Wettbewerb schlägt Wunschdenken
Standard‑Leitplanke:
g ≤ langfristiges Nominalwachstum der Volkswirtschaft
g (nachhaltige/langfristige Wachstumsrate) sollte langfristig nicht höher sein als das langfristige Nominalwachstum der Volkswirtschaft.
Wettbewerbs‑Logik im TV (Terminal Value = Endwert):
ROIC ≈ WACC
Und im Terminal Value sollte gelten: ROIC ≈ WACC da nachhaltige Überrenditen (ROIC > WACC) langfristig durch Wettbewerb eliminiert werden.
Dauerhafte Überrenditen ROIC>WACCROIC>WACCROIC>WACC ziehen Markteintritte an; dauerhafte Unterrenditen ROIC<WACCROIC<WACCROIC<WACC vernichten Wert – beides ist langfristig instabil. ROIC↔WACC‑Konvergenz ist daher ein zentraler TV‑Sanity‑Check. [nextlevel.college]
Hinweis: Langfristige Wachstumsrate g (sustainable growth):
Im Terminal Value (TV – Terminal Value/Endwert) darf g nicht über dem langfristigen nominalen BIP‑Wachstum liegen. Ökonomisch würde ein perpetuelles „Über‑G“ unweigerlich zu unplausibel steigenden Marktanteilen führen; unter Wettbewerbsdruck konvergiert daher langfristig ROIC ≈ WACC. Temporäre Phasen über dem Markt werden im expliziten Horizont bzw. einer Fade‑Periode modelliert – nicht in der Ewigkeit.
7) Pricing & Kalkulation: wenn Abschreibungen „zu freundlich“ sind
Zu niedrige Abschreibungen (z. B. fehlende Komponenten‑Logik) machen Produkte/DL scheinbar günstiger; intern tragen Kostenträger nicht verursachungsgerecht. Das schwächt Cash Conversion, erzeugt falsche FCFF und hebelt den DCF nach oben – bis später Impairments und somit Investoren‑Vertrauen schmerzen.
8) Bewertung → Impairment → Buchwert/Aktie → Tokenisierung
Bewertung (EV/Equity Value): DCF „richtig“ ist True & Fair View; DCF „light“ ist Storytelling. [nextlevel.college]
Impairment (IAS 36): Falsche FCFF → falscher Recoverable Amount → Fehlsteuerung. [nextlevel.college]
Equity‑Story/Buchwert: Der Spread zwischen ROIC und WACC sowie die Qualität der FCFF sind die DNA der Equity‑Story. [nextlevel.college]
Tokenisierung (Equity/Assets): On‑Chain‑Transparenz macht Annahmen programmatisch nachvollziehbar – DCF‑Sauberkeit wird zur Pflicht (siehe euer Beitrag zu Equity Tokens). [bing.com]
Praxisbeispiel (DACH‑Industrie – Schema)
Ausgangslage: 200 Mio. € Umsatz, EBITDA‑Marge 15 %, Lead Time 21 Tage, DSO 58, DIO 72. Ersatzinvestitionen bisher linear ohne Komponentenlogik (A: 5 J., B: 12 J. ignoriert).
Maßnahmen & Wirkung:
WCM/Prozess‑Hebel (O2C‑Störungen senken, Taktung/SMED, First‑Pass‑Yield): DIO −10 Tage, DSO −6 Tage → ΔNWC\Delta NWCΔNWC verbessert sich, FCFF ↑. [nextlevel.college]
Komponenten‑CAPEX‑Plan (A=5 J., B=12 J.) mit Steuerprofil je Komponente → realistisches CAPEX‑Timing.
Kapitalkosten: Governance/IKS‑Nachweis, bessere Transparenz → Spreads ↓, WACC −60 bp. [nextlevel.college]
IFRS 18‑Kohärenz: MPM‑Reconciliation zur Operating‑Kategorie → ICG‑Risiko sinkt. [nextlevel.college]
Ergebnis: EV steigt zweistellig (FCFF↑ + WACC↓ + TV‑Normalisierung), Covenants entspannen sich, Equity‑Story gewinnt Glaubwürdigkeit.
Typische Fehler & Missverständnisse (und wie ihr sie vermeidet)
„EBITDA = Cash“ – Nein. Ohne ΔNWC\Delta NWCΔNWC, CAPEX und Steuern ist EBITDA kein FCFF/FCFE. IAS 7 sorgt für Struktur‑Disziplin. [ey.com]
TV‑Dominanz > 60–70 % – Hinweis auf zu hohes g oder fehlende ROIC ≈ WACC‑Konvergenz. Plausibilisieren! [nextlevel.college]
WACC starr gedacht – WACC ist steuerbar (Transparenz, Governance/IKS, ESG‑Profil, CCC‑Stabilität → Spreads). [nextlevel.college]
CAPEX „glattziehen“ – Komponenten/Ersatzzyklen ignorieren verfälscht FCFF/Steuern/TV.
MPM ohne Überleitung (IFRS 18) – führt zum ICG und Vertrauenseinbruch. [ifrs.org], [nextlevel.college]
FCFF vs. FCFE verwechseln – Tax‑Shield muss entweder im WACC (FCFF) oder im Cashflow (FCFE) stecken – nie doppelt. [accaglobal.com]
NPV/IRR falsch genutzt – IRR kann multiple Lösungen haben; NPV ist robuster (ACCA‑Standard). [accaglobal.com]
NextLevel‑Praxischeck (Audit‑Ready DCF)
Governance & Daten
Data‑Contracts je Treiber (Umsatz, Marge, DSO/DIO/DPO, CAPEX‑Katalog, Energie/CO₂, Headcount): Schema, Semantik, SLOs, Change‑Prozess. [nextlevel.college]
Connectivity: ERP/MES/CRM/Banking/Energy‑IoT in Near‑Real‑Time anbinden (Latenz killen). [nextlevel.college]
Finance Data Mesh: Domain‑Ownership für Bewertungsdaten (Controlling/Accounting/Treasury). [nextlevel.college]
Modell & Methoden
FCFF als Standard, FCFE für Equity‑Fokus/Deals; ROIC/WACC‑Kohärenz prüfen. [nextlevel.college]
Komponenten‑CAPEX‑Plan (Ersatzzyklen, Restwerte), Steuerlogik & Abschreibungsregeln dokumentieren.
TV‑Checks: ggg vs. BIP, ROIC ≈ WACC, Peer‑Multiples nur als Sekundär‑Beweis.
IFRS & Disclosure
IFRS 18/MPM: Definitionen, numerische Überleitungen zur Operating‑Zwischensumme, ICG‑Monitoring. [ifrs.org], [nextlevel.college]
IAS 7‑Kohärenz: Zuordnung O/I/F, Brücke zu FCFF/FCFE. [ey.com]
IFRS 13‑Dokumentation: Marktsicht, Parameter, Sensitivitäten, Hierarchie. [nextlevel.college]
Automatisierung
Agentic‑AI unter IKS‑Leitplanken: Datenzug, Plausis, Sensitivitäten/Value‑Bridges, Quellen‑Versionierung. [nextlevel.college]
Unser NextLevel‑Statement
„DCF ist keine Gefälligkeit, sondern ein Charaktertest der Unternehmensführung.“ Wer Zeit (CCC), Steuern, Komponenten und Kapitalkosten ernst nimmt, liefert prüfbare, marktfähige Bewertungen – senkt den WACC, verhindert Fehlallokationen und baut eine belastbare Equity‑/Token‑Story.
FAQs DCF (Discounted Cashflow)
Was ist die korrekte FCFF‑Formel für DCF (Entity‑Ansatz) – und warum „Tax on EBIT“? FCFF = EBIT·(1−t) + Depr/Amort − ΔNWC − CAPEX. Die Steuerlast bezieht sich auf das EBIT (Tax on EBIT), weil der Zins‑Tax‑Shield methodisch im WACC nach Steuern abgebildet wird, nicht im Cashflow – das hält die Entity‑Sicht finanzierungsfrei und konsistent. [accaglobal.com]
FCFF vs. FCFE: Wo wird der Zins‑Tax‑Shield berücksichtigt? Beim FCFF/WACC wird der Tax‑Shield im WACC (Nenner) reflektiert; beim FCFE/CoE fließt er im Cashflow (Zähler) ein, weil Zinsen dort bereits abgezogen sind. Nie doppelt berücksichtigen! [accaglobal.com]
Wie plausibilisiere ich den Terminal Value (TV) im DCF? Neben g≤g \leg≤ Langfrist‑BIP sollte im TV gelten: ROIC ≈ WACC. Dauerhafte Überrenditen ziehen Wettbewerb an (Spread schrumpft), dauerhafte Unterrenditen sind wertvernichtend – beides ist langfristig instabil. [nextlevel.college]
Warum ist DCF ohne Working‑Capital‑Steuerung (CCC) unvollständig?DSO/DIO/DPO bestimmen die Kapitalbindung (ΔNWC) und damit die FCFF. Bessere Prozesse (O2C, Lead‑Time) verkürzen den CCC und heben Cash & Unternehmenswert – häufig schneller und risikoärmer als Umsatzprogramme. [nextlevel.college]
Wie senke ich den WACC im DACH‑Kontext praktisch? Transparenz, Governance/IKS, Cash‑Stabilität und prüfbares ESG‑Profil reduzieren Spreads und Eigenkapitalrisikoprämien – der WACC fällt. Beispiele: WCM‑Programme, IFRS‑saubere Steuerung, ESG‑Disclosure (z. B. E1/Tagging). [nextlevel.college]
IFRS 18 & DCF: Warum sind MPM‑Überleitungen so wichtig? IFRS 18 macht MPM (z. B. Adjusted EBIT/EBITDA) prüfpflichtig inkl. numerischer Überleitung zur Operating‑Zwischensumme – Bewertungsannahmen müssen anschlussfähig sein. Ohne Reconciliation droht ein ICG (Consistency Gap) und Vertrauensverlust. [ifrs.org], [nextlevel.college]
IFRS 13 vs. Multiples: Wann ist DCF der bessere Bewertungsweg? IFRS 13 akzeptiert mehrere Methoden; DCF ist überlegen, wenn Cash‑Treiber gut prognostizierbar sind oder Peer‑Multiples verzerrt sind. Multiples bleiben sinnvoll als Sekundär‑Plausibilisierung des TV. [nextlevel.college]
Wie integriere ich CO₂‑/Energiekosten (TCO) belastbar in DCF? Nutze ESRS/CSRD‑Angaben (Energie‑Mix, Scope‑Emissionen) bzw. ISSB/IFRS S1/S2 als Datengerüst; mappe diese Kosten auf OPEX/CAPEX und Sensitivit äten. So wird „ESG“ kapitalkostenwirksam statt „PR“. [nextlevel.college], [ifrs.org]
Komponentenansatz & DCF: Warum sind lineare CAPEX‑Glättungen gefährlich? Unterschiedliche Lebensdauern/Restwerte erzeugen asymmetrische Ersatz‑CAPEX und Steuerprofile; lineares „Glätten“ verfälscht FCFF und TV. Besser: Komponenten‑CAPEX‑Plan (A=5 J., B=12 J. etc.).
IAS 36 Impairment: Welche DCF‑Fehler sieht der Prüfer zuerst? Unsaubere FCFF (Steuern, ΔNWC, CAPEX), TV ohne ROIC≈WACC, und inkonsistente Diskontsätze. Prüfer fordern Methodenkohärenz und Sensitivitäten – sonst droht ein Impairment‑Schock. [nextlevel.college]
ACCA‑Sicht: Warum bleibt NPV König und IRR tricky? IRR kann multiple Lösungen liefern und setzt unrealistische Wiederanlage voraus; NPV bewertet zum Kapitalkostensatz und ist robuster – ein ACCA‑Kernprinzip. [accaglobal.com]
Process Mining & DCF: Wie verbinde ich O2C/P2P‑Daten mit FCFF? Process‑Mining identifiziert DSO/Dispute‑Treiber, DIO‑Hotspots und DPO‑Potenziale – das wirkt direkt auf ΔNWC/FCFF. Voraussetzung: Connectivity + Data‑Contracts für belastbare End‑to‑End‑Daten. [nextlevel.college], [nextlevel.college]
Agentic‑AI im Valuation‑Cycle: Was ist heute praktikabel? Agenten können Daten ziehen, Plausis/Sensitivitäten fahren und Value‑Bridges erzeugen – unter IKS‑Leitplanken. Der Produktivitätshebel entsteht aus Governance + Prozess‑Design, nicht aus „mehr KI“. [nextlevel.college]
IFRS 18 – ab wann gilt das für mich (Timing!)? IFRS 18 ist wirksam für Berichtsperioden ab 1. Januar 2027 (frühere Anwendung erlaubt). Die Vergleichszahlen sind retrospektiv anzupassen – praktisch musst du 2026 bereits IFRS‑18‑ready sein. [ifrs.org]
Tokenisierung & DCF: Warum wird „Bewertung in Code“ zum Vorteil? On‑Chain‑Assets verlangen reproduzierbare Bewertungslogik; saubere DCF/FCFF/WACC mit dokumentierten Annahmen schaffen Vertrauen bei Investoren – eure Equity‑Token‑Story zeigt die Richtung. [bing.com]
