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IAS 36 Impairment of Assets – Wertminderung von Vermögenswerten

1) Definition

Der Kernsatz von IAS 36: Kein Vermögenswert (oder CGU) darf oberhalb seines erzielbaren Betrags (Recoverable Amount) bilanziert werden; der Recoverable Amount ist der höhere von FVLCD (Marktwert abzüglich Veräußerungskosten gemäß IFRS 13) und VIU (Barwert der unternehmensspezifischen Cashflows aus der weiteren Nutzung).


Goodwill sowie immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer sind mindestens jährlich zu testen; für andere Vermögenswerte wird bei Indikatoren getestet.


Goodwill‑Wertminderungen dürfen nicht rückgängig gemacht werden. [juhn.com], [estv.admin.ch]



2) Kurze Beschreibung

Der Impairment‑Test folgt einer dualen Bewertungslogik: Marktsicht (FVLCD) und Entity‑Sicht (VIU). FVLCD ist IFRS 13‑konform (Exit Price, Marktteilnehmer‑Sicht, Fair‑Value‑Hierarchie), VIU ist eine vorsteuerliche DCF‑Betrachtung des Vermögenswerts/der CGU im aktuellen Zustand. Mit IFRS 18 (wirksam für Berichtsperioden ab 1. Januar 2027) werden neue Pflicht‑Subtotals (u. a. „Operating Profit“) und MPM‑Offenlegungen eingeführt; MPM müssen in einer Note auf IFRS‑Subtotals numerisch übergeleitet und begründet werden – ein wesentlicher Transparenz‑ und Vergleichbarkeitsgewinn. [kpmg.com], [iasplus.com]

3) Ausführliche Erklärung

3.1 Architektur: IAS 36 ↔ IFRS 13 ↔ IFRS 18

FVLCD stützt sich auf IFRS 13 mit Exit‑Price‑Denke, Marktteilnehmer‑Annahmen und Level 1–3‑Hierarchie; VIU ist kein Fair Value, sondern die unternehmensspezifische Nutzungswert‑Perspektive. Bewertungs‑DCF (Unternehmenswert) arbeitet typischerweise nach Steuern mit WACC und kann strategische Maßnahmen modellieren – das ist für VIU nicht zulässig (aktueller Zustand, vorsteuerlich, ohne ungeplante Restrukturierungen/Kapazitätserweiterungen). IFRS 18 ersetzt IAS 1 und bringt eine definierte GuV‑Struktur, inkl. Pflicht‑Subtotals und MPM‑Note mit Reconciliation auf IFRS‑Subtotals; die Management‑Sicht wird dadurch prüfpflichtig und erhöht die Haftung für die in Impairment‑Modellen verwendeten Planungsdaten (Kohärenzpflicht). [juhn.com] [estv.admin.ch] [kpmg.com], [iasplus.com]



3.2 VIU – Value in Use (Nutzungswert)

Cashflows: Nur aus weiterer Nutzung und End‑Verwertung im heutigen Zustand; keine Finanzierungs‑Cashflows; konsequent vorsteuerlich. Diskontsatz (pre‑tax): In der Praxis startet man oft mit nachsteuerlichem WACC und brückt auf pre‑tax – nicht mittels einfacher Heuristik „WACC/(1–t)“, sondern iterativ: gesucht wird jener pre‑tax‑Satz, der – auf vorsteuerliche Cashflows angewandt – denselben Barwert ergibt wie der nachsteuerliche DCF. Das ist methodisch sauber, prüfbar und IAS 36‑konform, solange Cashflows und Rate konsistent sind (nominal vs. real; Risikoabgrenzung ohne Doppelzählung). (Praxis‑Feinheit, empfohlenes Vorgehen im Sinne der IAS 36‑Logik; Iteration als Konsistenzinstrument.)Klimarisiken: Je nach Ansatz im Cashflow (Expected‑Cashflow‑Technik) oder in der Rate (klassischer Zuschlag) abbilden – ohne doppelte Risiko‑Berücksichtigung. (Praxis‑Hinweis im Rahmen der IAS 36/DCF‑Methodik.) [estv.admin.ch]



3.3 FVLCD – Fair Value less Costs of Disposal (Marktsicht)

IFRS 13 verlangt Marktteilnehmer‑Sicht, Höchste und beste Nutzung (HBU), klare Bewertungstechniken (Markt‑, Ertrags‑, Kostenansatz) und erweiterte Disclosures für Level‑3‑Inputs. [juhn.com]



3.4 Goodwill – Tests & Besonderheiten

Goodwill ist mindestens jährlich auf CGU‑Ebene zu testen; Impairment wird zuerst dem Goodwill zugeordnet; Reversal ist verboten (Wertaufholungsverbot). Der IASB hält am Impairment‑Only‑Modell fest und fokussiert auf bessere Angaben (u. a. erwartete Synergien, Performance‑Transparenz) sowie gezielte IAS 36‑Präzisierungen. [juhn.com], [zg.ch]



4) Prozess (Schritt für Schritt für die Praxis)

1. Scope‑Check: IAS 36 gilt u. a. für Sachanlagen (IAS 16), immaterielle Vermögenswerte (IAS 38), Goodwill; ausgenommen sind u. a. IFRS 9 Finanzinstrumente, IAS 2 Vorräte, IFRS 5 Vermögenswerte zur Veräußerung.

2. Indikatoren: Extern (Markt/Technologie/Zins/Regulierung) und intern (Underperformance, Planänderungen). Goodwill/unbefristete Intangibles: jährlicher Test.

3. CGU‑Design: Kleinste weitgehend unabhängigen Cash‑Inflüsse; Konsistenz über Zeit; Goodwill‑Allokation auf CGUs/Gruppen.

4. Buchwert je CGU: Direkte Assets, Corporate Assets sachgerecht allokieren; ROU‑Assets (IFRS 16) einbeziehen. (Praxis; vgl. 5.2 für Leasing‑Feinheiten.)

5. Recoverable Amount: FVLCD (IFRS 13‑konform) und/oder VIU (pre‑tax) schätzen; höherer Wert ist maßgeblich.

6. Erfassung: Buchwert > erzielbarer Betrag ⇒ Impairment (zuerst Goodwill, dann pro rata). Goodwill: kein Reversal.

7. Disclosures & IFRS 18: Key Assumptions, Diskontsätze, Sensitivitäten; ab IFRS 18 MPM‑Note mit Überleitung auf IFRS‑Subtotals (eine zentrale Note). [estv.admin.ch] [iasplus.com]



5) Praxisbeispiele

5.1 Industrie‑CGU mit Energie‑/Klimarisiko

Eine Fertigungslinie (CGU) leidet unter steigenden Energiepreisen und Lieferengpässen. VIU berücksichtigt höhere OPEX und Capex zur Effizienzsteigerung (heute beschlossene Maßnahmen); der pre‑tax Diskontsatz wird um einen risikoadäquaten Zuschlag kalibriert. FVLCD verwendet Transaktions‑Multiples (Level 2/3), mit entsprechender IFRS 13‑Disclosure (Input‑Level, Methode, Sensitivität).


Ergebnis: Recoverable Amount < Buchwert ⇒ Impairment (zuerst Goodwill, dann pro rata). [juhn.com]



5.2 IFRS 16 – Filialportfolio mit ROU‑Assets (Doppelzählung vermeiden)

Planänderung: Teilflächenreduktion, Subleasing. Indikator liegt vor. ROU‑Assets gehören in den CGU‑Buchwert; VIU‑Cashflows spiegeln geänderte Mietzahlungen/Term‑Optionen. Praxis‑Feinheit: Weil das ROU‑Asset im Buchwert ist, muss die korrespondierende Leasingverbindlichkeit im VIU neutralisiert werden – entweder über die Cashflows (keine Finanzierungscashflows in der VIU‑Logik; Tilgungs-/Zinsanteile konsequent eliminieren) oder über den Diskontsatz –, sonst entsteht eine Doppelzählung von Schulden. Ziel ist ein „Äpfel‑mit‑Äpfeln“‑Vergleich zwischen CGU‑Buchwert und vorsteuerlichem Nutzungswert. (Praxis‑Hinweis im Sinne der IAS 36‑/IFRS 16‑Kohärenz.)



6) Fallbox: Wirecard – Was ein Marktpreis (Token) leisten kann, und was nicht

Lehre: Marktpreise (z. B. Token) können zusätzliche Inputs liefern und bei genügend Tiefe als IFRS‑13‑Input (typisch Level 2/3) in FVLCD‑Modellen dienen; sie ersetzen keine Off‑Chain‑Belege (Bankbestätigungen, Forderungs‑/Ertragsnachweise). On‑Chain ≠ On‑Bank. [juhn.com]



7) Vorteile & Grenzen (Kurz)

Vorteile: Dualität (FVLCD/VIU) verhindert Einseitigkeit; das Goodwill‑Reversal‑Verbot schützt vor kosmetischen Rücknahmen; IFRS 13 erhöht die Marktkohärenz; IFRS 18 macht die Performance‑Kommunikation über MPM prüfbar. Grenzen: VIU Pre‑/Post‑Tax‑Kohärenz ist in der Praxis oft schwach; Level‑3‑Bewertungen erhöhen Subjektivität und Disclosure‑Last. [estv.admin.ch], [juhn.com], [iasplus.com] [juhn.com]



8) Zukunft & Ausblick

Der IASB hält am Impairment‑Only‑Modell fest und arbeitet an Disclosure‑Verbesserungen (z. B. Synergien, Performance‑Tracking) sowie IAS 36‑Präzisierungen; IFRS 18 (ab 2027) bringt verbindliche GuV‑Kategorien, Pflicht‑Subtotals und MPM‑Notes – Impairment‑Story und externe Kommunikation müssen kohärent sein. [zg.ch], [kpmg.com]



9) Anwendungsbeispiele (branchenübergreifend)

Software/SaaS: CGUs nach Produkt/Region; intangibles hoch → VIU mit Retention/Churn, FVLCD nahe Level 3 (Datenknappheit). (Ableitung aus IFRS 13/IAS 36‑Logik.) Retail/Real‑Estate‑nah: ROU‑Assets, Standort‑Footprint; FVLCD via Markt-/Ertragsansatz (Cap‑Rates), VIU mit frequenzbezogenen Cashflows. (Ableitung aus IFRS 13/IAS 36.)  Industrie/Energie: Klimapfade und CO₂‑Kosten wirken auf OPEX/Capex/Diskontsätze; Sensitivitätspflichten beachten. (Ableitung IAS 36‑Prinzipien.) [juhn.com] [estv.admin.ch]



10) Checkliste (Audit‑Ready)

  • Indikatoren‑Screening (inkl. Klimarisiken) mind. quartalsweise. (IAS 36‑Praxis.) [estv.admin.ch]

  • CGU‑Design sauber und über Zeit konsistent dokumentieren. [estv.admin.ch]

  • Carrying Amount vollständig: ROU‑Assets inkl.; Corporate Assets fair allokiert. (IFRS 16/IAS 36.) [estv.admin.ch]

  • FVLCD‑Memo (IFRS 13): Markt, Methode, Inputs, Level, Sensitivität, Limitierungen. [juhn.com]

  • VIU‑Memo: vorsteuerliche Cashflows & pre‑tax Diskontsatz iterativ hergeleitet; Nominal/Real und Risikoabgrenzung geklärt. [estv.admin.ch]

  • IFRS 18‑MPM‑Note: Reconciliation auf IFRS‑Subtotals, Definition/Begründung, Änderungen über Zeit. [iasplus.com]


11) NextLevel- Zwischen-Fazit

„Impairment ist der Lackmustest für Management‑Realismus.“ Wer VIU/FVLCD sauber herleitet, IFRS 13 ernst nimmt und IFRS 18‑Kohärenz lebt, reduziert Bewertungsfehler und WACC‑Zuschläge. Token‑Preise liefern zusätzliche Signale – aber ohne Off‑Chain‑Belege bleiben sie ergänzend, nicht ersetzend. [juhn.com]




Denken wir einen Schritt weiter ... NextLevel Innovation-Hub

1) Tokenisierung des Goodwills (Asset‑Backed‑Token) – Vorgehen, IFRS/FER‑Einordnung & Nutzen


1.1 Was wird tokenisiert?

Ein Goodwill‑Token bildet 1:1 den bilanzierten Goodwill einer CGU oder des Gesamtunternehmens als handelbaren digitalen Vermögenswert ab – ohne Eigentums‑, Stimm‑ oder Dividendenrechte (kein Equity‑Link). Bei ausreichender Marktbreite/Tiefe kann der Tokenpreis als zusätzlicher Input (typisch IFRS‑13 Level 2/3) in FVLCD‑Plausibilisierungen dienen; er ersetzt keine Prüfnachweise. [juhn.com]


1.2 Prozess – Unternehmen

  1. Goodwill bestimmen (IFRS 3/IAS 36; unter Swiss GAAP FER 30 inkl. Identifikation entscheidungsrelevanter intangibles bei EK‑Verrechnung). [juhn.com], [bing.com]

  2. Token‑Governance: Rechte = reine Wertpartizipation; kein Eigentum/Dividende/Stimmrecht.

  3. Minting: Gesamtwert = Goodwill; Tokenmenge definieren → Preis = Goodwill/Tokenmenge.

  4. Primary Offering: 100 % des Emissionserlöses fließt ins Unternehmen; die Bilanzierung des Goodwills bleibt unverändert (IFRS: aktiviert, Impairment‑only; FER: je nach Policy). [juhn.com], [rsmus.com]

  5. Sekundärmarkt & Preisfeed: Token‑Preis als Marktindikator (zusätzlicher Input), ergänzend zu Off‑Chain‑Belegen. [juhn.com]


1.3 Prozess – Aktionäre

Keine Verwässerung: Aktien bleiben unberührt; Aktionäre können, müssen aber nicht Tokens kaufen. Zwei Wertpfade entstehen: Aktie (Gesamtwert) und Token (Goodwill‑Wert). Steigt der Goodwill ökonomisch, kann der Tokenpreis steigen – unabhängig vom Aktienkurs. (Kommunikations‑Nutzen; IFRS/FER formal unberührt.)


1.4 Bilanz & Steuern – sauber getrennt

IFRS: Tokenisierung ändert nichts an der Goodwill‑Bilanzierung (Aktivierung; jährlicher IAS 36‑Test; kein Reversal); der Emissionserlös erhöht liquide Mittel. Swiss GAAP FER (FER 30): Wahlrecht Aktivierung & Amortisation (i. d. R. linear; max. 20 Jahre; häufig 5 Jahre, wenn unbestimmbare ND) oder EK‑Verrechnung beim Erwerb (inkl. Pflicht zur theoretischen Aktivierungs-/ Amortisationsdarstellung). Seit 2024 sind bei gewählter EK‑Verrechnung entscheidungsrelevante  zuvor nicht bilanzierte immaterielle Vermögenswerte anzusetzen (z. B. Marke, Kundenstamm), wodurch der verrechenbare Goodwill sinkt. Best Practice bei Tokenisierung: Aktivierung statt EK‑Verrechnung – der Goodwill bleibt sichtbar, der Token macht ihn beobachtbar.


Steuer‑Randnotiz (CH): Handelsrechtlich gebuchte Amortisationen auf derivativem Goodwill sind grundsätzlich steuerlich abzugsfähig; Praxis und Sätze variieren kantonal (Bundes‑Guidelines listen z. B. intangible assets mit bis zu 20 % linear; Kantone wie Zug erlauben teils degressive 40 %; Bern unterscheidet derivativ/originär; Luzern folgt den Bund‑Normalsätzen). Fallbezogen ist die kantonale Praxis zu prüfen. [juhn.com] [rsmus.com], [bing.com] [t-r.ch], [fer.ch], [taxsummaries.pwc.com], [assets.kpmg.com]


1.5 EK‑Verrechnung (FER) vs. Tokenisierung – die Inkongruenz

Bilanz‑„Unsichtbarkeit“ vs. Markttransparenz: EK‑Verrechnung eliminiert Goodwill aus der Bilanzsumme; Token macht denselben Wert sichtbar/handelbar → Inkongruenz für Investoren/Prüfer. FER‑2024‑Pflichten: Bei EK‑Verrechnung sind entscheidungsrelevante intangibles anzusetzen; der Rest‑Goodwill schrumpft – der Token müsste diese Komposition spiegeln (Komplexität). Praxisbelege: Zahlreiche SIX‑Unternehmen nutzen EK‑Verrechnung (z. B. Cicor Policy‑Wechsel; Huber+Suhner‑Disclosure) – mit Token‑Marktpreisen wirkt diese Option kommunikativ schwächer. [rsmus.com] [bing.com] [ifrs.org], [leash.co.za]


1.6 „Wer zahlt die Zeche?“ – Buchwert, Steuern & Lastverschiebung

FER‑Abschreibung (bei Aktivierung) und IFRS‑Impairment reduzieren Ergebnis und Eigenkapital ⇒ Buchwert je Aktie fällt sofort; steuerlich können Amortisationen (CH) den Gewinn mindern (kantonal unterschiedlich), während Aktionäre den EK‑Drop tragen. Token‑Preise machen diese Lastverschiebung sichtbar (Marktwert ≠ Bilanzwert). [t-r.ch]



1.7 Kurzvergleich US‑GAAP (ASC 350 – Intangibles, Goodwill and Other)

Unter US‑GAAP erfolgt die Goodwill‑Prüfung auf Ebene der Reporting Unit; seit ASU 2017‑04 gilt ein einstufiges Impairment‑Modell (Fair Value vs. Buchwert; Differenz = Impairment, begrenzt auf Goodwill). Für Private Companies existiert eine Alternative: planmäßige Amortisation von Goodwill über 10 Jahre (oder kürzer bei Begründung) plus vereinfachte Trigger‑Event‑Beurteilung – ein Ansatz, den IFRS nicht zulässt, den Swiss GAAP FER dagegen im Aktivierungs‑Pfad regelmäßig vorsieht. Implikation für Token: Auch unter US‑GAAP kann der Tokenpreis als zusätzlicher Markt‑Signalgeber neben der Reporting‑Unit‑Bewertung dienen. [fer.ch], [deloitte.com]



1.8) Provenance & rückwirkende Transparenz (Audit‑Ready) – Data/Model/Decision Lineage

Ziel: Tokenisierung schafft Markt‑Signale; IFRS/FER schaffen Abschluss‑Transparenz.


Provenance verbindet beides:

eine prüfbare Spur von Daten, Modellen und Entscheidungen – rückwirkend nachvollziehbar und zeitgestempelt.


Daten‑Provenance (IFRS 13‑Kontext): Quellen‑ und Zeitstempel‑Dokumentation für FVLCD‑Inputs (Multiples, Transaktionen, Token‑Feeds) mit Liquiditätsmetriken und Input‑Level‑Zuordnung (Level 2/3) in der Fair‑Value‑Note. Modell‑Provenance (IAS 36‑Kontext): Versionierung/Hashing der VIU‑Workbooks, dokumentierte Pre‑Tax‑Iteration (Barwertgleichheit), Sign‑off‑Kette; IFRS 16‑Neutralisierung der Leasingverbindlichkeit im VIU (Cashflow oder Rate) zur Vermeidung von Doppelzählung.


Kommunikations‑Provenance (IFRS 18‑MPM): 

Einzelne MPM‑Note mit Reconciliation auf IFRS‑Subtotals, Begründung und Methodik; Änderungen über Zeit dokumentieren – die Management‑Sicht wird so „revisionstauglich“. [juhn.com] [iasplus.com]


Timeline‑View: 

Indikator erkannt → Modell angepasst → Recoverable Amount → Entscheidung (Impairment ja/nein); parallel Tokenpreis/Marktsignale (mit Volumen/Spread) – Hinweis‑, nicht


Beweis‑Charakter (On‑Chain ≠ On‑Bank). [juhn.com]



1.9 Innovation‑Hub NextLevel – Zukunftsvision: Digitaler Unternehmens‑Ausweis (Substanzwert‑ & Goodwill‑Token) + ICG

Purpose. Wir heben Bewertung und Abschlusskommunikation ins digitale Objekt‑Zeitalter:

  • Substanzwert‑Token als digitaler Unternehmens‑Ausweis (hard value, maschinenlesbar, versioniert);

  • Goodwill‑Token als handelbarer immaterieller Wert (Market‑Signal, typischer IFRS‑13‑Input Level 2/3); [juhn.com]

  • ICG – Internal Consistency Gauge als automatischer Plausibilitäts‑Score: Deal‑Preis ↔ Substanzwert ↔ Goodwill ↔ MPM/IFRS 18 ↔ FVLCD/VIU. [iasplus.com]


Vision: Der digitale Unternehmens‑Ausweis.Ein standardisierter Substanzwert‑Token (Eigenkapital, stille Reserven, identifizierbare intangibles) dient als ID‑Objekt mit Zeitstempel/Hash/Sign‑off; der Goodwill‑Token spiegelt Immaterielles vor und zwischen Deals; der ICG‑Layer erkennt Bewertungsanomalien früh (z. B. überhöhter Deal‑Goodwill vs. Token‑Historie). (Konsistenzlogik gemäß IFRS 13/IAS 36/IFRS 18; Token als zusätzlicher Input.) [juhn.com], [iasplus.com]


Architektur (High‑Level):

Data‑Layer: Substanzwert‑Komponenten, Multiples/Transaktionen, Token‑Feeds, VIU‑Parameter.

Model‑Layer: FVLCD‑Techniken, VIU (pre‑tax; iterative Herleitung), IFRS 16‑Doppelzählung vermeiden.

Token‑Layer: Substanzwert‑Token (regelbasierte Aktualisierung), Goodwill‑Token (Emission/Listing).

ICG‑Layer: Regelwerk für Konsistenztests + Ampel/Score. Disclosure‑Layer: IFRS 13‑Note (Inputs/Methodik/Level) und


IFRS 18‑MPM‑Note (Reconciliation/Begründung). [juhn.com], [iasplus.com]

Roadmap (12–24 Monate):

Phase 1 (0–3): Token‑Schemen, ICG‑Regeln, Provenance‑Policy; Pilot‑CGUs.

Phase 2 (3–9): Substanzwert‑Token live; Goodwill‑Token Pilot; ICG‑Dashboard intern; Mock‑Disclosures.

Phase 3 (9–18): Roll‑out; Investor‑Relations‑Story (MPM/IFRS 18); Prüfer‑API.

Phase 4 (18–24): Ecosystem/Standards (Valuation‑Plattformen, Börsen, Datenprovider); Open‑Schema. [iasplus.com]


Governance & Compliance:

Policy‑Board (CFO/Accounting/Audit/Legal/Tech); Vier‑Augen‑Sign‑off; Market‑Manipulation‑Filter; klare Trennung Financial Reporting (IFRS/FER) vs. Token‑Kommunikation; kein Ersatz für Off‑Chain‑Belege. (Konzeption.)


KPIs: Time‑to‑Impairment‑Decision ↓; Audit‑Findings ↓; ICG‑Hit‑Rate ↑; Investor‑Transparenz‑Score ↑; PPA‑Rework ↓; M&A‑Plausibilisierung schneller. (Outcome‑Design.)


Pilot‑Beispiel:

Substanzwert‑Token = CHF 12,4 Mio; Goodwill‑Token = CHF 3,1 Mio; Dealpreis = CHF 28,0 Mio → ICG Rot (Begründung nötig: FVLCD‑Inputs aktualisieren, VIU‑Annahmen prüfen, MPM‑Brücke dokumentieren).


Risiken & Gegenmaßnahmen:

Scheinpräzision → klarer Disclaimer (Token = Signal, IFRS/FER = Maßstab); Liquidität/Volatilität → Mindestkriterien & Glättung; Fehlinterpretation → Schulung/Guides; Regulatorik → Legal‑Review, Trennung Reporting vs. Marktkommunikation. (Governance‑Design.)


Storyline (IR‑Kommunikation):

„Digitaler Unternehmens‑Ausweis“ (Substanzwert‑Token) – harte Basis, rückverfolgbar; „Immaterielles sichtbar gemacht“ (Goodwill‑Token) – Markt‑Signal; „ICG – Echtzeit‑Kohärenz‑Radar“ – Anomalien früh erkennen; „Audit‑Ready by Design“ – Provenance, Pre‑Tax‑Iteration, Leasing‑Neutralisierung, MPM‑Reconciliation. [iasplus.com]


Unser Vision‑Satz:„Bewertungen sind künftig keine PDFs, sondern digitale, prüfbare Objekte.“ NextLevel steht für Transparenz by Design:


Token = Signal,

IFRS/FER = Maßstab,

ICG = Schutzengel der Bewertungs‑Kohärenz.



Computational Governance im Kontext von IAS 36

Computational Governance beschreibt die algorithmische, automatisierte und auditierbare Steuerung von Finanzmodellen und Entscheidungen. Im Rahmen von IAS 36 gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung, weil Impairment‑Tests zu den modellintensivsten und anfälligsten Bereichen der IFRS gehören:


Wo Computational Governance IAS 36 stärkt:

  1. Model Integrity & Versioning– Sicherstellen, dass DCF‑Modelle, WACC‑Herleitungen und Szenario‑Parameter vollständig versioniert, reproduzierbar und unverändert dokumentiert sind.– Verhindert „Spreadsheet Drift“ und stille Modelländerungen.

  2. Data Lineage & Input‑Governance– Nachverfolgbarkeit aller Input‑Daten (Plan‑Cashflows, Marktparameter, Beta, Risikoprämien).– Audit‑Trail: Wer hat welche Annahme geändert? Warum? Basierend auf welcher Quelle?

  3. Automatisierte Konsistenzprüfungen– Prüfung von Red Flags wie:• Diskontsatz >/</= Marktrenditen• Cashflow‑Wachstum vs. Markt‑/Branchenrealität• Terminal‑Value‑Dominanz– Minimiert subjektive Verzerrungen.

  4. Szenario‑Disziplin– Verankerung objektiver, regelbasierter Szenario‑Sets (Base/Down/Adverse).– Stellt sicher, dass die Bewertung nicht „schön gerechnet“ wird.

  5. Bias‑Kontrolle bei Management‑Judgement– Computational Governance erkennt Muster, bei denen Annahmen systematisch zu optimistisch sind.– Unterstützt die Steuerung von Goodwill‑Impairment‑Risiken.

  6. Erzeugung reproduzierbarer Dokumentation (Management Commentary / Audit Evidence)– IAS 36 verlangt detaillierte Offenlegung der Annahmen.– Governance‑Framework kann automatisiert:• Sensitivitätstabellen• WACC‑Rekonstruktionen• Input‑Herleitungen• Datenquellen‑LRD (Lineage/Referencing/Documentation)erzeugen.




Quellen (Auswahl)

  • IFRS‑Foundation – IAS 36 Navigator (Scope, jährliche Tests, Recoverable Amount, CGU/Goodwill‑Mechanik). [juhn.com]

  • IASPlus – IAS 36 Zusammenfassung (Anwendungsbereich, VIU/FVLCD, jährliche Tests, CGU‑Logik). [estv.admin.ch]

  • IFRS 18 (Pflicht‑Subtotals, MPM‑Disclosures, Wirksamkeit ab 2027; Implementations‑Slides/Webinar; Big‑Picture‑Guides). [iasplus.com], [kpmg.com], [bdo.global]

  • IFRS 13 (Fair‑Value‑Prinzipien, Methoden, Hierarchie – via IAS 36‑/IFRS‑Navigator). [juhn.com]

  • Swiss GAAP FER 30 (Wahlrecht Aktivierung & Amortisation vs. EK‑Verrechnung; ab 2024 Pflicht zum Ansatz entscheidungsrelevanter, zuvor nicht bilanzierter intangibles bei EK‑Verrechnung; KPMG‑Analysen/Praxis). [rsmus.com], [bing.com], [aaro.com]

  • Praxisbelege FER‑EK‑Verrechnung (Cicor – Policy‑Change; Huber+Suhner – Note zu Prinzipien). [ifrs.org], [leash.co.za]

  • US‑GAAP (ASC 350, ASU 2017‑04; Private‑Company‑Alternative, 10‑Jahres‑Amortisation; Trigger‑Event‑Erleichterungen) – RSM/Deloitte/PwC Viewpoint. [deloitte.com], [fer.ch], [deloitte.com]

  • Schweizer Steuer‑Praxis (PwC Worldwide Tax Summaries – intangibles/Goodwill‑Amortisation; kantonale Praxis: Bern, Zug, Luzern). [t-r.ch], [taxsummaries.pwc.com], [fer.ch], [assets.kpmg.com]



NextLevel‑Statement – „Jetzt beginnt die eigentliche Reise“

Wir stehen erst am Anfang dessen, was Blockchain und Tokenisierung für Rechnungslegung, Bewertung und Unternehmenssteuerung freisetzen können. Die letzten Jahrzehnte waren von PDF‑Berichten, Excel‑Schattenwelten und nachträglichen Diskussionen geprägt. Die nächsten gehören digitalen, prüfbaren Objekten: Werte mit Provenance, Modelle mit Version und Sign‑off, Kennzahlen mit IFRS‑18‑Reconciliation – und Marktsignalen aus Token‑Märkten, die FVLCD/VIU nicht ersetzen, aber besser machen.


Unser Ansatz ist bewusst pragmatisch:

IFRS/FER bleiben der Maßstab, Token liefern das Signal, und unser ICG (Internal Consistency Gauge) wird zum Frühwarn‑ und Vertrauens‑Indikator für Deal‑Preise, Goodwill‑Annahmen und Performance‑Stories. So entsteht das, was wir „Transparenz by Design“ nennen: sichtbare Substanz, sichtbares Immaterielles – und eine durchgängige Linie von Daten über Modelle bis in die Notes.


NextLevel macht daraus kein Tech‑Experiment, sondern operativen Fortschritt: schnellere, fundiertere Entscheidungen; weniger Streit über Annahmen; mehr Zeit für das, was zählt – Wert schaffen. Und genau hier beginnt die eigentliche Reise: von Berichten zu Beweisen, von Narrativen zu Nachweisen, von Punktschätzungen zu lebenden, auditierbaren Wert‑Objekten.

Kurz: Token sind kein Selbstzweck. Sie sind der fehlende Baustein, damit gute Rechnungslegung zur besseren Unternehmensführung wird. Jetzt fangen wir an.



FAQ – Kritische Fragen (mit Long‑Tail‑Keywords)

  1. IAS 36 VIU pre‑tax Diskontsatz: Reicht „WACC / (1–t)“ oder braucht es die iterative Methode? Nein, die einfache Division ist methodisch fehleranfällig (z. B. bei zeitvariablen Steuersätzen, Inflations‑/Risikomischungen). Praxisfest ist die iterative Herleitung des pre‑tax‑Satzes, der – auf vorsteuerliche Cashflows angewandt – denselben Barwert ergibt wie das nachsteuerliche Modell (Konsistenz von Cashflows und Rate ist Pflicht nach IAS 36). [estv.admin.ch]

  2. IFRS 16 Impairment Doppelzählung vermeiden: Wie gehe ich mit Leasingverbindlichkeiten im IAS 36‑VIU um? Da das ROU‑Asset (Nutzungsrechtsvermögen) im Carrying Amount der CGU steckt, muss die Leasingverbindlichkeit im VIU neutralisiert werden – entweder über die Cashflows (keine Finanzierungsströme) oder über den Diskontsatz. Ziel: „Äpfel‑mit‑Äpfeln“ zwischen Buchwert und VIU. [estv.admin.ch]

  3. IFRS 13 fair value Level 3: Welche Disclosure‑Pflichten habe ich bei FVLCD (Fair Value less Costs of Disposal)? IFRS 13 fordert Marktteilnehmer‑Sicht, Höchste und beste Nutzung (HBU), die Valuation‑Technik (Markt‑/Ertrags‑/Kostenansatz), Input‑Level (1–3) und erweiterte Angaben bei Level‑3‑Inputs (z. B. Sensitivitäten). [juhn.com]

  4. IFRS 18 MPM (Management‑defined Performance Measures) – was ändert sich praktisch? MPM werden prüfpflichtig und müssen in einer Note mit numerischer Überleitung auf IFRS‑Subtotals (u. a. „Operating profit“) offengelegt werden; damit wird die Management‑Sicht auditierbar und die Haftung für Planungsdaten steigt. Wirksam für Perioden ab 1. Januar 2027 (mit Vergleichsperiode). [iasplus.com], [kpmg.com]

  5. IAS 36 Recoverable Amount bestimmen: Muss ich immer VIU und FVLCD rechnen? Nicht zwingend; maßgeblich ist der höhere der beiden Werte. In der Praxis werden beide oft indikativ geschätzt, um die Plausibilität zu sichern. [estv.admin.ch]

  6. Goodwill‑Impairment Reversal unter IFRS: Ist eine Wertaufholung erlaubt? Nein. Für Goodwill ist eine Wertaufholung verboten (anders als bei manchen anderen nicht finanziellen Vermögenswerten). [juhn.com]

  7. Swiss GAAP FER 30 (Revision 2024): Was bedeutet die EK‑Verrechnung des Goodwills heute konkret? FER 30 lässt Aktivierung & Amortisation oder EK‑Verrechnung beim Erwerb zu. Neu: Bei EK‑Verrechnung sind entscheidungsrelevante, zuvor nicht bilanzierte immaterielle Werte (z. B. Marke, Kundenstamm) anzusetzen, wodurch der verrechenbare Goodwill sinkt; zudem ist eine theoretische Aktivierungs‑/Amortisationsdarstellung im Anhang erforderlich. [bing.com], [rsmus.com]

  8. Praxis Swiss GAAP FER: Nutzen Publikumsgesellschaften wirklich häufig die EK‑Verrechnung? Ja, zahlreiche FER‑Anwender (inkl. SIX‑Titel) setzen die EK‑Verrechnung ein; Beispiele/Kommuniqués zeigen Policy‑Wechsel bzw. Prinzipien (z. B. Cicor, Huber+Suhner). [ifrs.org], [leash.co.za]

  9. US‑GAAP ASC 350 vs. IFRS: Welche „deal‑breakenden“ Unterschiede gibt es beim Goodwill? Unter US‑GAAP gilt seit ASU 2017‑04 ein einstufiges Impairment auf Reporting‑Unit‑Ebene. Für Private Companies existiert eine Amortisations‑Alternative (10 Jahre oder kürzer) – etwas, das IFRS nicht erlauben, während Swiss GAAP FER Amortisation im Aktivierungs‑Pfad vorsieht. [fer.ch]

  10. Steuerliche Abzugsfähigkeit Goodwill‑Amortisation Schweiz: Gibt es einheitliche Regeln? Grundsätzlich gilt: derivativer Goodwill kann handelsrechtlich aktiviert und steuerlich amortisiert werden; Sätze und Praxis variieren kantonal (Bundes‑Guidelines nennen Intangibles typischerweise bis 20 % linear; kantonal z. B. Zug 40 % degressiv; Bern unterscheidet derivativ/originär; Luzern folgt Bund‑Normalsätzen). Fallbezogene Prüfung ist Pflicht. [t-r.ch], [fer.ch], [taxsummaries.pwc.com], [assets.kpmg.com]

  11. Goodwill‑Tokenisierung IFRS‑Impact: Wird Goodwill ausgebucht oder anders bilanziert? Nein. Die Tokenisierung ändert nichts an der IFRS‑Bilanzierung: Goodwill bleibt aktiviert, es gibt keine Amortisation, aber jährliche IAS‑36‑Tests; der Emissionserlös erhöht lediglich die liquiden Mittel. Der Tokenpreis kann zusätzlicher Input (typ. Level 2/3) für FVLCD‑Plausibilisierungen sein – kein Ersatz für Nachweise. [juhn.com]

  12. „On‑Chain‑Preis“ als Audit‑Beweis? Reicht das bei Impairment & M&A‑Due‑Diligence? Nein. Markt‑/Tokenpreise können Signale liefern und als IFRS‑13‑Inputs dienen; sie ersetzen jedoch keine Off‑Chain‑Belege (z. B. Bankbestätigungen). On‑Chain ≠ On‑Bank. [juhn.com]

  13. IFRS 18 Long‑Tail: „MPM Reconciliation Best Practice“ – was muss in die einzelne MPM‑Note? Obligatorisch: Reconciliation auf IFRS‑Subtotals, Begründung des MPM‑Zwecks, Berechnungsmethodik, Änderungen über Zeit. Damit wird die Management‑Sicht konsistent zur Impairment‑Story – inklusive Operating‑Profit als Pflicht‑Subtotal. Wirksam ab 2027 (mit Vergleichsperiode). [iasplus.com], [kpmg.com]

  14. IAS 36 CGU‑Abgrenzung Long‑Tail: Darf ich CGUs „anpassen“, um Impairments zu vermeiden? Die kleinste Einheit unabhängiger Cash‑Inflüsse ist maßgeblich; Konsistenz über Perioden ist Pflicht. „Tailoring“ zur Vermeidung von Impairments widerspricht dem Standard und ist prüfbar im Disclosure‑Set. [estv.admin.ch]

  15. „Disruption durch Substanzwert‑Token + ICG“: Utopie oder praxisnah? Praxisnah, sofern sauber getrennt: Token = Signal/Provenance/Marktindikator, IFRS/FER = Maßstab. In IFRS‑Logik kann der Substanzwert‑Token die FVLCD‑Plausibilität erhöhen (Input/Level‑Zuordnung), der ICG dient als Frühwarn‑Score zur Kohärenz (Preis ↔ Substanz ↔ Goodwill ↔ MPM). Regulatorik & Audit‑Trail bleiben entscheidend. [juhn.com], [iasplus.com]



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Quellen (Auswahl)

  • IFRS‑Foundation – IAS 36 Navigator (Scope, jährliche Tests, Recoverable Amount, CGU/Goodwill‑Mechanik). [juhn.com]

  • IASPlus – IAS 36 Zusammenfassung (Anwendungsbereich, VIU/FVLCD, jährliche Tests, CGU‑Logik). [estv.admin.ch]

  • IFRS 18 (Pflicht‑Subtotals, MPM‑Disclosures, Wirksamkeit ab 2027; Implementations‑Slides/Webinar; Big‑Picture‑Guides). [iasplus.com], [kpmg.com], [bdo.global]

  • IFRS 13 (Fair‑Value‑Prinzipien, Methoden, Hierarchie – via IAS 36‑/IFRS‑Navigator). [juhn.com]

  • Swiss GAAP FER 30 (Wahlrecht Aktivierung & Amortisation vs. EK‑Verrechnung; ab 2024 Pflicht zum Ansatz entscheidungsrelevanter, zuvor nicht bilanzierter intangibles bei EK‑Verrechnung; KPMG‑Analysen/Praxis). [rsmus.com], [bing.com], [aaro.com]

  • Praxisbelege FER‑EK‑Verrechnung (Cicor – Policy‑Change; Huber+Suhner – Note zu Prinzipien). [ifrs.org], [leash.co.za]

  • US‑GAAP (ASC 350, ASU 2017‑04; Private‑Company‑Alternative, 10‑Jahres‑Amortisation; Trigger‑Event‑Erleichterungen) – RSM/Deloitte/PwC Viewpoint. [deloitte.com], [fer.ch], [deloitte.com]

  • Schweizer Steuer‑Praxis (PwC Worldwide Tax Summaries – intangibles/Goodwill‑Amortisation; kantonale Praxis: Bern, Zug, Luzern). [t-r.ch], [taxsummaries.pwc.com], [fer.ch], [assets.kpmg.com]

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