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SICR – Significant Increase in Credit Risk (IFRS 9)

Was ist ein SICR eigentlich? (Die Definition)


Das Frühwarnsystem der modernen Bilanz: Warum SICR über Cashflow, Stabilität und Unternehmenswert entscheidet

In der Welt der internationalen Rechnungslegung gibt es Begriffe, die auf den ersten Blick trocken wirken, aber bei genauerem Hinsehen enorme wirtschaftliche Sprengkraft besitzen. Der SICR gehört genau in diese Kategorie. Ein scheinbar technischer Begriff, der in Wahrheit darüber entscheidet, wie resilient Ihr Geschäftsmodell ist, wie stabil Ihre Cashflows bleiben und wie Banken, Investoren und Wirtschaftsprüfer Ihr Unternehmen einschätzen.


SICR ist nicht nur Accounting. SICR ist Management.


Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Frühwarnsystem, das Ihnen sagt, wann ein Kunde oder Projektpartner finanziell ins Straucheln gerät – noch bevor eine Rechnung offen bleibt. Der SICR (Significant Increase in Credit Risk) ist genau das: Ein Warnsignal, das anzeigt, dass sich das Ausfallrisiko spürbar erhöht hat – auch wenn noch kein einziger Euro fehlt.


Ab diesem Moment schreibt IFRS 9 einen radikalen Schritt vor: Sie müssen sofort vom 12-Monats-ECL auf den Lifetime-ECL umstellen. Das heißt: Statt nur einen kleinen Teil des Risikos zu berücksichtigen, muss plötzlich die gesamte Restlaufzeit eines Vertrags bewertet werden.


Praktisch bedeutet das oft:

  • Ein deutlicher Sprung in der Risikovorsorge.

  • Ein spürbarer Effekt auf den Gewinn.

  • Höhere Transparenz darüber, wie robust die eigenen Cashflows wirklich sind.


Merksatz: 

Ein SICR ist der Point of no Return im IFRS-9-Modell. Ab hier wird das Risiko vollständig sichtbar.


Wichtig ist dabei:

Es muss noch gar kein Geld fehlen. Der SICR tritt ein, bevor ein Ausfall passiert. Sobald dieses Signal erkannt wird, schreibt das Gesetz einen harten Wechsel vor. Das Unternehmen muss sofort vom sogenannten 12-Monats-ECL (man bildet nur Vorsorge für Verluste der nächsten 12 Monate) auf den Lifetime-ECL umstellen. Das bedeutet, man muss plötzlich für die gesamte restliche Laufzeit eines Vertrags Vorsorge treffen. In der Praxis ist das oft der Moment, in dem die Risikovorsorge in der Bilanz förmlich explodiert.


Der Kernpunkt: 

Ein SICR ist der „Point of no Return“. Ab hier schaltet die Buchhaltung in den Vollrisiko-Modus, was den Gewinn sofort und oft schmerzhaft mindert.


2. Das 3‑Stufen-Modell – die Ampel Ihres Kreditrisikos

Das Kernmodell von IFRS 9 funktioniert wie eine Ampel:

Stufe 1 – Grün: Stabiler Kunde, keine Auffälligkeiten

Es wird nur eine kleine Risikovorsorge für die nächsten 12 Monate gebildet.


Stufe 2 – Gelb: Der SICR-Moment (die große Schwelle)

Hier leuchten die Frühwarnlampen. Das Risiko ist signifikant gestiegen. Die Wertberichtigung wird auf die gesamte Laufzeit hochgerechnet.


Stufe 3 – Rot: Der Ausfall

Der Kunde ist insolvent oder zahlungsunfähig. Die Risikovorsorge bleibt auf Lifetime‑ECL, aber die Zinsberechnung erfolgt nur noch auf Nettobasis.


Der Übergang von Stufe 1 zu Stufe 2 ist der große Moment:

Er erhöht den Aufwand, bevor ein Ausfall eintritt – weil er erwartet wird.



3. Strategische Weitsicht statt Rückspiegel – IFRS 9 als neuer Denkrahmen

Früher (unter IAS 39) wurde erst reagiert, wenn es weh tat. Abschriften kamen spät – aber dann massiv.


IFRS 9 zwingt Unternehmen zum Kolibri-Prinzip:

Risiken müssen früh erkannt, aktiv beobachtet und laufend beurteilt werden.


Ein SICR ist kein Buchhaltungsereignis, sondern ein Risikomoment. Ein Unternehmen, das SICRs früh erkennt, kann:

  • Zahlungsmodalitäten anpassen,

  • Sicherheiten verlangen,

  • Projekte neu priorisieren,

  • oder Kundensegmente anders bepreisen.


Ein Unternehmen, das SICRs ignoriert, erlebt dagegen den gefürchteten:


Volatility Shock

Eine plötzliche, massive Wertminderung in einem einzigen Quartal. Banken mögen das nicht. Investoren noch weniger. Und Prüfer schon gar nicht.



4. Wo SICR im Alltag entsteht – oft weit weg von Finance

SICR ist kein Excel‑Phänomen. Er entsteht operativ.

Im Projektgeschäft (EPC, Anlagenbau, Engineering)

Wenn Meilensteine rutschen, Abnahmen verweigert werden oder Change Requests unkontrolliert steigen, entsteht eine wirtschaftliche Unsicherheit, die ein SICR-Signal ist – selbst wenn die Buchhaltung noch keinen Zahlungsverzug sieht.


In SaaS & Subscription-Modellen

Sinkende Nutzungsintensität, fehlgeschlagene Kreditkartenzahlungen oder „Wir überlegen, zu kündigen“-Signale im Support sind klare


Hinweise:

Das Risiko steigt – auch wenn der Vertrag formal weiterläuft.


In der Industrie

Wenn Qualität schwankt, OEE abnimmt, Liefertermine nicht gehalten werden oder Kunden selbst unter finanziellen Druck geraten, zeigt sich das weit vor dem ersten Zahlungsausfall.

SICR ist operativ – Finance erkennt nur das Echo.



5. Die Konsequenzen von Ignoranz – warum SICR Chefsache ist

Ergebnisschwankungen

Zu spät erkannte SICRs führen zu plötzlichen, hohen Abschreibungen. Das erschüttert Vertrauen.


Audit-Findings

Wirtschaftsprüfer verlangen objektive, nachvollziehbare Kriterien. „Gefühlt hat er schlechter gezahlt“ reicht nicht mehr.


WACC steigt – Unternehmenswert sinkt

Banken analysieren, wie gut ein Unternehmen Risiken früh erkennt. Unentdeckte SICRs bedeuten:

  • höhere Risikoprämien (Spreads),

  • schlechtere Finanzierungskonditionen,

  • höherer WACC,

  • niedrigerer Enterprise Value.

SICR ist also keine Fußnote. Es ist eine CFO-Kennzahl.



6. Die Verbindung zu ISO 31000 – der professionelle Game Changer

Die meisten Unternehmen sehen SICR als lästige IFRS‑Pflicht. Doch wer es klug macht, integriert SICR in sein Risikomanagement nach ISO 31000.


ISO 31000 verlangt:

  • klare Kriterien

  • systematische Risikoerkennung

  • Messbarkeit

  • Governance

  • dokumentierte Entscheidungswege

  • regelmäßige Reviews

Genau das fordert IFRS 9.Nur mit einem Unterschied:


IFRS 9 wirkt sofort auf Bilanz, Ergebnis und Rating.

Wenn Finance, Vertrieb, Projektleitung und Produktion gemeinsam Risikoindikatoren definieren, entsteht:

  • ein Frühwarnsystem

  • ein sauberes IKS

  • ein robustes Governance‑Framework

  • eine audit-sichere SICR‑Policy


So wird SICR vom Accounting‑Thema zum strategischen Steuerungsinstrument.



7. Die NextLevel-SICR-Checkliste – flüssig erklärt

Ein modernes SICR‑System ruht auf vier Säulen:

1. Quantitative Beobachtung

DSO‑Trends, Überfälligkeiten, Bonitätsdaten und Zahlungsroutinen werden automatisiert überwacht. Nicht monatlich – sondern laufend.


2. Qualitative Frühindikatoren

Teams vor Ort (Vertrieb, Projektmanager, Support) sehen Risiken früher als jedes Ratingmodell: Streitpunkte, Verzögerungen, Kommunikationspausen.


3. Forward-Looking – der Blick über den Tellerrand

Branchenentwicklung, Energiepreise, Zinsen, geopolitische Risiken. IFRS 9 verlangt ausdrücklich, diese Faktoren einzubeziehen.


4. Governance, Dokumentation & ISO-31000-Konformität

Eine gute SICR‑Policy definiert klar:

  • wann ein Risiko „signifikant“ ist,

  • welche Thresholds gelten,

  • wie Overrides dokumentiert werden,

  • und wer entscheidet.



  1. SICR vs. Impairment – Frühwarnsignal trifft Wertminderung (klar unterschieden)

Rund um SICR kursiert oft der Denkfehler, „SICR = Impairment“. Das stimmt nicht. SICR ist der Trigger im IFRS‑9‑Wertminderungsmodell für Finanzinstrumente; Impairment ist das Rechenergebnis (die Wertberichtigung) – und bei nichtfinanziellen Vermögenswerten (z. B. Goodwill, Anlagen) sogar ein ganz anderes Regelwerk (IAS 36).


So gehört es zusammen – und so nicht:

  1. SICR ist ein Ereignis, keine Abwertung. Ein Significant Increase in Credit Risk signalisiert: Das Kreditrisiko ist seit Erstansatz spürbar gestiegen. Folge im IFRS‑9‑Modell: Umschalten von 12‑Monats‑ECL (Stufe 1) auf Lifetime‑ECL (Stufe 2).→ Das führt häufig zu einer höheren Wertberichtigung, ist aber nicht die Wertberichtigung selbst.

  2. Impairment im Sinn von IFRS 9 betrifft Finanzinstrumente. Hier entstehen Wertminderungen aus dem Expected‑Credit‑Loss‑Modell (ECL). Der SICR ist dabei die Schwelle (Ampel Gelb) zwischen Stufe 1 und Stufe 2.→ Kernaussage: SICR triggert Lifetime‑ECL.

  3. Impairment nach IAS 36 ist etwas anderes. Es prüft nichtfinanzielle Vermögenswerte (Goodwill, Maschinen, immaterielle Werte): Ist der erzielbare Betrag (Recoverable Amount) geringer als der Buchwert? Keine Stufen, kein SICR, kein ECL – stattdessen Discounted‑Cashflow (Value in Use)/Fair‑Value‑Tests.→ Kernaussage: IAS 36 misst Werthaltigkeit, nicht Kreditrisiko.

  4. Trotzdem hängen beide Welten strategisch zusammen. Häufen sich SICR‑Signale (z. B. mehrere Großkunden mit Stufe‑2), kann das künftige Cashflows schwächen – und damit IAS‑36‑Tests auslösen (CGU‑Prognosen sinken, Recoverable Amount fällt).→ Kernaussage: SICR = mikroökonomischer Risikoradar; IAS 36‑Impairment = makroökonomische Wertfortschreibung.


Die elegante Merkhilfe:

SICR sagt „Achtung, Risiko hoch!“ → bewerte ECL auf Lebenszeit. Impairment sagt „Wert runter“ → passe den Buchwert an (bei Finanzinstrumenten via ECL; bei Sach-/Immateriellem via IAS 36‑Test).


Warum das wichtig ist: Diese Unterscheidung verhindert Fehlentscheidungen (zu späte ECL‑Erhöhungen, unnötige IAS‑36‑Tests) und stärkt eure Governance: SICR‑Policy (IFRS 9) im Finance/IKS, Werthaltigkeitstests (IAS 36) im Controlling/Planning – sauber verzahnt, aber nicht vermischt.



SICR ↔ Impairment in 30 Sekunden

  • SICR (IFRS 9): Frühwarnsignal für Kreditrisiko; schaltet 12‑Monats‑ECL → Lifetime‑ECL.

  • Impairment (IFRS 9): Wertminderung auf Finanzinstrumente, berechnet aus ECL (SICR kann sie erhöhen).

  • Impairment (IAS 36): Werthaltigkeitstest für nichtfinanzielle Vermögenswerte (Goodwill, Anlagen) – ohne SICR/ECL, mit Recoverable‑Amount/DCF.

  • Brücke: Viele SICRs ⇒ schwächere Cashflows IAS‑36‑Test möglich.



„Siehe auch“-Verlinkungen am Ende des Abschnitts

  • IFRS 9 – Financial Instruments (ECL, Stufensystem, SICR)

  • IAS 36 – Wertminderung nichtfinanzieller Vermögenswerte (Recoverable Amount)

  • IKS – Internes Kontrollsystem (SICR‑Policy, Data‑Lineage, Overrides)

  • WACC – Weighted Average Cost of Capital (Spreads, Ratingeffekte)

  • IFRS 15 – Umsatz mit Substanz (Leistungsnachweise reduzieren ECL‑Risiko)

NextLevel‑Statement

SICR ist nicht nur ein Bilanzsignal – es ist der Radar für die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens. Wer SICR beherrscht, schützt Cashflows, stabilisiert Ratings, senkt Risikoprämien und steigert seinen Unternehmenswert. IFRS 9 und ISO 31000 – zusammen gedacht – sind der moderne Standard für strategische Finanzsteuerung.“




LEVEL 1 – Einsteiger Level

1. Ab wann spricht man von einem SICR?

Von einem SICR spricht man, sobald sich das Kreditrisiko eines Kunden spürbar verschlechtert hat, noch bevor ein Ausfall eingetreten ist. Es reichen bereits deutliche Hinweise darauf, dass der Kunde künftig schlechter zahlen könnte.


2. Bedeutet ein SICR, dass der Kunde zahlungsunfähig ist?

Nein. Ein SICR bedeutet Vorwarnung, nicht ist ein „gelbes Licht“: Risiko steigt, aber der Kunde ist noch nicht ausgefallen.


3. Was passiert in der Bilanz, wenn ein SICR festgestellt wird?

Die Risikovorsorge wird sofort auf Lifetime‑ECL umgestellt. Das kann die Wertberichtigung sprunghaft erhöhen – auch wenn noch kein Euro fehlt.


4. Kann ein SICR wieder aufgehoben werden?

Ja, aber nur, wenn sich die Risikolage nachhaltig verbessert .In der Praxis ist das selten – viele Unternehmen bleiben länger in Stufe 2 als nötig.


5. Ist SICR ein rein buchhalterisches Konzept?

Nein. SICR entsteht operativ – in Projekten, im Vertrieb, in der Produktion, in der Nutzung eines SaaS‑Produkts .Finance sieht nur das Ergebnis.


LEVEL 2 – Fortgeschritten

6. Welche typischen Signale deuten auf einen SICR hin?

  • wiederholte verspätete Zahlungen

  • sinkende Nutzung eines SaaS‑Produkts

  • Projektverzögerungen oder verweigerte Abnahmen

  • steigende Reklamationen oder Qualitätsprobleme

  • Anzeichen wirtschaftlicher Schwäche beim Kunden

    Es geht immer um: Zahlungsfähigkeit + Zahlungswilligkeit + Leistungsumfeld.


7. Wer entscheidet im Unternehmen, ob ein SICR vorliegt?

Das ist immer interdisziplinär: Finance erkennt Zahlenrisiken, Vertrieb erkennt Kundenrisiken, Projektmanagement erkennt Leistungsrisiken. Ein SICR entsteht im Gesamtbild, nicht in einer Excel‑Spalte.


8. Warum ist die Trennung zwischen Stufe 1 und Stufe 2 so bedeutsam?

Weil der Übergang von Stufe 1 → Stufe 2 der Moment ist, in dem die Risikovorsorge auf das volle Risiko umschaltet. Es ist die teuerste Schwelle im IFRS‑9‑Modell.


9. Was ist der „Volatility Shock“ im Zusammenhang mit SICR?

Wenn SICR zu spät erkannt wird, schlagen hohe Lifetime‑ECL in einem einzigen Quartal ein. Das verzerrt das Ergebnis, erschreckt Investoren und führt zu kritischen Fragen im Audit.


10. Welche Rolle spielen Forward-Looking-Informationen?

IFRS 9 verlangt, dass Unternehmen nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige Risiken berücksichtigen: Branche, Zinsen, Energiekosten, geopolitische Entwicklungen. SICR ist dadurch ein Zukunftsindikator, kein Rückspiegel.


LEVEL 3 – Experten

11. Wie hängt SICR mit ISO 31000 zusammen?

ISO 31000 fordert:

  • systematische Risikoidentifikation

  • klare Kriterien

  • dokumentierte Bewertungsprozesse

  • regelmäßige Reviews

SICR ist die finanzielle Umsetzung genau dieser Norm. Wer SICR gut beherrscht, erfüllt große Teile der ISO‑31000‑Philosophie automatisch.


12. Kann man einen SICR quantitativ bestimmen?

Ja – aber nie ausschließlich. Quantitative Indikatoren sind wichtig (DSO‑Trend, Bonitätsrating, Ausfallwahrscheinlichkeiten).Aber IFRS 9 verlangt ausdrücklich, dass qualitative Faktoren gleichwertig berücksichtigt werden. SICR ist immer ein Zusammenspiel aus Daten und Kontext.


13. Welche Governance-Anforderungen stellen Prüfer an SICR?

Prüfer erwarten:

  • definierte SICR-Kriterien

  • dokumentierte Schwellenwerte

  • objektive Entscheidungsprozesse

  • saubere Overrides (mit Begründung)

  • klare Verantwortlichkeiten

  • regelmäßige Nachweise

Ein SICR ohne Governance ist im Audit praktisch nicht haltbar.


14. Warum beeinflusst SICR den WACC und damit den Unternehmenswert?

Ein Unternehmen, das SICR sauber überwacht, zeigt:

  • stabile Cashflows

  • verlässliche Risikomodelle

  • professionelle Governance

Das führt zu:

  • geringeren Spreads

  • besseren Kreditkonditionen

  • tieferem WACC

  • höherem Enterprise Value

SICR ist also auch ein Kapitalmarktsignal.


15. Was sind die größten Fehler im Umgang mit SICR?

  1. SICR nur als Buchhaltungsthema sehen

  2. qualitative Signale ignorieren

  3. keine klare SICR‑Policy haben

  4. nur jährlich statt kontinuierlich zu überwachen

  5. Overrides nicht dokumentieren

  6. keine ISO‑konforme Risikostruktur aufzubauen

  7. Business‑Signale (Usage Drop, Reklamationen, Abnahmeverzug) nicht ernst nehmen

Der größte Fehler ist immer derselbe: zu spät reagieren.


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