Monte Carlo Simulationen in Finance, Controlling & Risiko
Monte‑Carlo‑Simulationen (MCS) in Finance, Controlling & Risiko
Der moderne Standard für Entscheidungen unter Unsicherheit – mit EU‑Compliance‑Fokus (DORA, CSRD/EU‑Taxonomie), IFRS 9, Klimarisiken und Operational Resilience
1. Was ist eine Monte‑Carlo‑Simulation?
Definition: MCS erzeugt viele (5 000–50 000+) Zufallsszenarien für unsichere Eingaben (z. B. Preise, Mengen, Energie/CO₂‑Preis, Wechselkurse, PD/LGD/EAD im Kreditrisiko, Ausfall‑ und Wiederherstellungszeiten). Ergebnis ist nicht eine einzige Zahl, sondern eine Verteilung mit P50 (Median), P5/P95, Value at Risk (VaR) und Wahrscheinlichkeiten für Verlustfälle.
Fachhintergrund: MCS ist seit Jahren Standard in Financial Engineering und Risikomanagement.
ACCA/CIMA – Relevanz
ACCA: FM (Simulation/Sensitivität für Investitionen), AFM (Risikomodellierung, VaR), PM (Bandbreiten in Planung), FR/SBR (IFRS 9‑ECL Disclosure).
CIMA: P1/P2 (Kosten/Planung unter Unsicherheit), E2/E3 (Governance/Resilienz), F3 (Kapitalallokation bei Risiko).

Executive Summary
Warum wichtig: Monte‑Carlo‑Simulationen (MCS) liefern Wahrscheinlichkeitsverteilungen statt anstatt nur absolute Punktwerte. Damit werden Risiken, Chancen und Bandbreiten sichtbar – und Maßnahmen lassen sich nach Wirkung priorisieren.
So‑what: „Unser P5‑Risiko liegt bei −2,4 Mio. CHF (NPV). Maßnahme Y (z. B. Energie‑Hedging) reduziert P5 auf −1,1 Mio. CHF; Prob(NPV<0) sinkt von 31 % auf 14 %.“
EU‑Compliance:
DORA (Digital Operational Resilience Act – EU‑Verordnung zur digitalen operationalen Resilienz) verlangt robuste Quantifizierung und Steuerung operativer IKT‑Risiken – MCS macht TTR/RTO‑Verstöße und Downtime‑Kosten quantifizierbar.
CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive – EU‑Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung) und EU‑Taxonomie erfordern quantitative Klima‑Bandbreiten – MCS übersetzt Transition/Physical‑Risiken in EBITDA/FCF/NPV.
IFRS 9 (International Financial Reporting Standard 9 – Finanzinstrumente): Expected Credit Loss (ECL)
