CO₂‑Wirkungskette – Die digitale DNA der Unternehmenssteuerung
Vom Sensorimpuls zur entscheidungsreifen Zahl: Die End‑to‑End‑Datenkette für das Finanzwesen der Zukunft.
Kurzdefinition
Die CO₂‑Wirkungskette beschreibt die durchgängige, verlustfreie und auditierbare Transformation von physischen Primärdaten (Messwerte) in regulatorisch konforme Finanzinformationen. Sie integriert Messung, kausale Allokation auf Prozesse/Produkte (PCF) und die Bilanzierung nach GHG‑Protocol (Scopes 1/2/3) sowie ISO 14064‑1/14067. In der Zielform mündet sie in digitales Disclosure (XBRL/ISSB‑Taxonomie) und eine monetäre Bewertung (CBAM/ETS 2), damit Nachhaltigkeitsleistung direkt in die finanzielle Performance‑Steuerung überführt werden kann. [nextlevel.college], [bing.com], [lsta.org], [efrag.org], [keyesg.com],

TL;DR
Wozu? Die Wirkungskette ersetzt Schätzlogik durch Evidenz – GHG/ISO‑konform, ESRS/ISSB‑kompatibel und maschinenlesbar getaggt. Sie ist die Voraussetzung, Emissionen betriebsnah zu steuern und finanziell zu bepreisen. [nextlevel.college], [bing.com], [efrag.org]
Warum jetzt? ESRS/CSRD und ISSB heben die Datenqualität auf Finanzbuchhaltungs‑Niveau; CBAM (ab 2026) und ETS 2 (ab 2027) machen Emissionen zu harten Kosten. [ey.com], [pwc.ch], [keyesg.com], [nextlevel.college]
Wie unterscheidend? Tokenisierung macht die Kette „audit‑ready by design“ (Unveränderlichkeit, Herkunft, Signaturen) und ebnet den Weg zur Reasonable Assurance (ISSA 5000, wirksam für Perioden ab 15.12.2026). [kpmg.com]
I. Der Status quo – warum Reporting‑Silos versagen
Viele THG‑Bilanzen sind historisch als jährliche Top‑down‑Übungen entstanden – getrieben von Durchschnittswerten und Schätzungen. Im 2026/27‑Regime ist das zu wenig: ESRS E1 verlangt Brutto‑Scopes, separate Ausweisung von Removals/Credits und finanzielle Klimaeffekte; ISSB S1/S2
