Scope 3 Emissionen: Die finale Grenzerfahrung im ESG‑Reporting
Definition & Executive Summary
Scope 3 beendet die Ära der isolierten CO₂‑Betrachtung. Während Scope 1 (direkt) und Scope 2 (indirekt über Energie) den „eigenen Vorgarten“ abbilden, umfasst Scope 3 die gesamte Wertschöpfungskette in 15 Kategorien gemäß GHG Protocol – von eingekauften Gütern bis zum End‑of‑Life. Es ist die finanzielle Quantifizierung ökologischer Abhängigkeiten. [ghgprotocol.org]
Unter der CSRD (ESRS E1) wird die Offenlegung für wesentliche Themen zur Pflicht – inklusive brutto Scope 1, 2, 3, interner CO₂‑Bepreisung (E1‑8) und erwarteten finanziellen Effekten (E1‑9). CFO‑Teams verankern damit Klima‑Risiken im Kern der Finanzkommunikation. [efrag.org]
Für den CFO‑Pilot heißt das: CO₂ ist keine „Side‑Note“ mehr, sondern kapitalkostenwirksam – wer Scope 3 beherrscht, verringert die Risikoprämie im WACC, vermeidet Greenwashing‑Risiken und erschließt Green‑Finance‑Instrumente. (Finanzielle Effekte sind unternehmensspezifisch; Regulatorik fordert Transparenz, keine Zielwerte.) [ifrs.org]
Definition & Einordnung: Die Fusion von Supply Chain und Ledger
Scope 3 gliedert sich in 15 Kategorien (Up‑ & Downstream) nach dem GHG Protocol Corporate Value Chain (Scope 3) Standard – der weltweit akzeptierte Referenzrahmen. [ghgprotocol.org]
ISSB/IFRS S2
