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Time‑Value Costing (TVC)

Time‑Value Costing (TVC) – Faire Preise ohne Zufallsgewinne


Kurzdefinition

Time‑Value Costing (TVC) ist eine moderne Kalkulationsmethode, welche wir von NextLevel College aus bestehenden Konzepten heraus neu entwickelt haben, die Materialkosten als gewinnneutralen Durchlaufposten behandelt und sämtliche unternehmerische Leistung vollständig zeitbasiert (Zeit × Stundensatz) bewertet. Gewinn wird ausschließlich über einen Gewinnstundensatz auf der wertschöpfenden Zeit generiert – niemals auf Materialkosten. Das eliminiert Zufallsgewinne (Windfall Profits), schafft Transparenz und erhöht die Forecast‑Präzision massiv. Ökonomische Forschung beschreibt zwar, wie Kostenschocks entlang der Kette weitergegeben werden („Pass‑Through“) und wie Mark‑ups reagieren, liefert aber keine operative Kalkulationsregel, die Material konsequent gewinnneutral stellt – unser TVC schließt nun diese Lücke. 


TVC ist die rechnungslogische Umsetzung des Custom‑Holder‑Prinzips: Wir bepreisen ausschließlich eigene Wertschöpfung (Zeit), reichen Material als Durchlaufposten weiter und machen so Kundennutzen – als einzige externe Geldquelle – zur messbaren Steuerungsgröße.

Executive Summary

Klassische Zuschlagskalkulationen koppeln den Gewinn häufig prozentual an die (materialdominierten) Herstellkosten. Steigen die Rohstoffpreise, steigen die absoluten Gewinne automatisch mit – ganz ohne Mehrleistung. Das führt zu Zufallsgewinnen und wirft reputative Fragen auf.


TVC setzt genau hier an:

Material wird eins zu eins (oder index-/planpreisgeführt) durchgereicht, jede interne Aktivität wird als Zeit × Stundensatz bewertet, und Gewinn entsteht nur auf wertschöpfender Zeit.


Ergebnis: faires, transparentes Preissystem mit stabiler, planbarer Marge. (Pass‑Through‑/Markup‑Arbeiten erklären die Preisweitergabe auf Märkten; TVC übersetzt das in eine klare, betriebliche Kalkulationsregel.)



Custom‑Holder × TVC – die Verbindung von Ethik, Kundennutzen und Rechenlogik

Der Custom‑Holder ist unser strategischer Entscheidungsfilter: Investiert wird nur in Aktivitäten, die klaren, belegbaren und nachhaltigen Kundennutzen stiften. Time‑Value Costing (TVC) liefert dazu die betriebswirtschaftliche Übersetzung:


Material = Pass‑Through ohne Marge, Leistung = Zeit × Satz, Gewinn = nur auf Wertschöpfung.


So wird der Kunde – als einzige externe Einnahmequelle – nicht nur philosophisch, sondern finanziell‑operativ zum Nordstern der Steuerung. Opportunistische Zufallsgewinne verschwinden, Transparenz, Rechenschaft und Vertrauen steigen.



1. Das Problem: Die „Zuschlags‑Falle“

  • In der klassischen Praxis werden Gemeinkosten und Gewinn prozentual auf die (oft stark schwankenden) Materialkosten geschlagen.

  • Folge: Steigt der Preis für Stahl, Energie oder Chemie‑Vorlaufprodukte, wird der Endpreis nicht nur um die realen Mehrkosten erhöht, sondern zusätzlich durch den prozentualen Gewinnaufschlag „aufgebläht“.

  • Das Unternehmen erzielt einen Zufallsgewinn, ohne mehr Wertschöpfung zu erbringen – politisch, ethisch und vertrieblich riskant. Empirie zeigt, dass Kostenschocks in vielen Märkten weitergereicht werden (Pass‑Through) – die operative Gewinnbasis ist aber Unternehmensentscheidung. [ecb.europa.eu]



2. Die Lösung: Time‑Value Costing (TVC)

TVC trennt strikt zwischen Durchlauf (Material) und Wertschöpfung (Zeit).


2.1 Leitprinzipien

  • Kundennutzen als Nordstern (Custom‑Holder): Entscheidungen, Prozesse und Projekte sind nur dann „richtig“, wenn sie belegbaren Wert für den Kunden schaffen. TVC stellt sicher, dass Preis und Gewinn ausschließlich aus eigener Leistung entstehen – nicht aus Rohstoffschwankungen.

  • Material ist neutral: Einkaufspreise werden eins zu eins weitergegeben – alternativ nach Index oder als Planpreis (mit vertraglicher True‑Up/Down‑Regel). Kein Kostenaufschlag (Lager etc.) auf Material. (Pass‑Through‑Forschung erklärt die Rolle von Indizes und Kostenschocks; TVC macht die Weitergabe transparent und governance‑fest.)

  • Leistung ist zeitbasiert: Jede Tätigkeit (Lager, Produktion, Maschine, Verwaltung, Vertrieb, Qualität, PM) = Zeit × Stundensatz. Das folgt dem Time‑Driven‑Prozesskosten‑Gedanken und vermeidet pauschale Zuschläge. [questjournals.org]

  • Gewinnstundensatz: Gewinn wird nicht prozentual auf Kosten, sondern als Gewinn je wertschöpfender Stunde gerechnet. → Gewinn je Minute ist planbar; Kapazität × Gewinn/Minute = Forecast.


2.2 TVC‑Struktur (A/B/C)

  • Block A (Material): Einkaufspreis (Ist / Index / Plan).

  • Block B (Eigenleistung): (Fertigungszeit × Lohn) + (Maschinenzeit × Satz) + (Logistikzeit × Satz) + (Admin-Zeit × Satz) + ...

  • Block C (Gewinn): (Wertschöpfende Zeit, inklusive Logistikzeit × Gewinnstundensatz).


Preisformel:

Preisformel Time-Value Costing (TVC) - NextLevel
Preisformel Time-Value Costing (TVC) - NextLevel

3. Materialpreisführung: Transparenz oder Stabilität – ohne Durchschnittszwang

TVC erzwingt keine gleitenden Durchschnittswerte. Drei Optionen sind sauber integrierbar:

  1. Echtzeit‑Transparenz (Standard): Ist‑Preis (oder tages-/monatsindexiert) → Preisschwankungen werden unmittelbar sichtbar und fair kommuniziert. [d3.harvard.edu]

  2. Stabilitäts‑Modus („Lindt‑Logik“): Langfristige Durchschnitts‑/Planpreise (rollierend oder periodisch fix) für Marken/Verträge mit Preisruhe; Differenzen via True‑Up/Down. [ecb.europa.eu],

  3. Hybrid: Index + Cap/Floor bei hochvolatilen Rohstoffen. (TVC bleibt identisch, nur A wird anders gepflegt.)


Wichtig: 

In jeder Variante bleibt C (Gewinn) materialunabhängig → keine Zufallsgewinne.



4. Konkretes Rechenbeispiel (CHF)

Ein Produkt benötigt 1,00 h Fertigung und 0,10 h zusätzliche administrative Zeit.

Posten

Berechnung

Betrag

Material (Block A)

Einkauf CHF 80.00

CHF 80.00

Operative Wertschöpfung (Block B)

1,25 h × CHF 60/h (Kostensatz)

CHF 75.00

Gewinn (Block C)

1,25 h Zeit × CHF 20/h (Gewinnstundensatz)

CHF 25.00

Angebotspreis

A + B + C

CHF 180.00

Materialschock (80 → 100 CHF):

  • Das neue A beträgt 100 CHF. Der Preis steigt auf 200 CHF. Der Gewinn (C) bleibt bei exakt 25 CHF. Das Unternehmen agiert als fairer Partner – ohne Windfall Profit.



5. Vorteile & Herausforderungen

Vorteile

  • Keine Zufallsgewinne: Gewinn ist von Materialvolatilität entkoppelt. [ecb.europa.eu]

  • Maximale Transparenz: Kunden zahlen für Leistung, nicht für Marktschwankungen; Material kann Ist/Index/Plan geführt werden.

  • Bessere Prozesssteuerung: Zeitmodelle decken „Zeitfresser“ in Verwaltung & Vertrieb auf (Time‑Driven‑Logik). [questjournals.org]

  • Stabile Forecasts & Kapazitäts‑Planung: Gewinnstundensatz × wertschöpfende Minuten = belastbarer Gewinn‑Forecast.

  • Strategische Anschlussfähigkeit: Target Costing als Design‑/Zielkosten‑Leitplanke, operative Preisbildung über TVC. [link.springer.com]



Herausforderungen

  • Datenqualität: Saubere Standardzeiten und Stundensätze erheben/pflegen. [questjournals.org]

  • Kommunikation: Vertrieb verkauft Wertschöpfung statt Rabatt – Kernbotschaft: kein Gewinn auf Material.



6. Umsetzung in 6 Schritten

  1. Zeitmodelle definieren: Standardzeiten für Produktion, Maschine, Verwaltung, Vertrieb, Qualität, PM. [questjournals.org]

  2. Stundensätze kalkulieren: Vollkosten pro Kapazitätsstunde (Lohn, Maschine, Overhead).

  3. Gewinnstundensatz festlegen: Zielrendite, Markt & Kapazität ableiten → CHF‑Wert je Stunde.

  4. Materiallogik wählen: Ist‑Preis, Index (Frequenz/Quelle), Planpreis (True‑Up/Down; optional Cap/Floor).

  5. Angebotsvorlage anpassen: A (Material) und B+C (Leistung+Gewinn) klar trennen; auditfähige Zeitnachweise.

  6. Roll‑out: Schulung Vertrieb/Einkauf/Controlling; Piloten; Review; Skalierung.



7. Kapazitäts‑ & Gewinnplanung (Forecast‑Power)

  • Gewinn/Minute = Gewinnstundensatz / 60.

  • Plan‑Gewinn (Periode) = (verfügbare wertschöpfende Minuten × Auslastung × Gewinn/Minute).


    → Gewinnplanung wird unabhängig von Materialpreis‑Volatilität – stabile Stakeholder‑Forecasts. (Pass‑Through treibt Preise; TVC isoliert den Effekt und stabilisiert die Gewinnbasis.) [ecb.europa.eu]



8. Vergleich

Kriterium

Zuschlagskalkulation

Prozesskosten/ABC

Target Costing

TVC (NextLevel)

Gewinnbasis

% auf Kosten → Windfalls

präzisere Verteilung, Gewinnbasis oft gleich

Zielpreis/Design, operativ offen

Gewinn nur auf Zeit, Material = Durchlauf

Materialführung

Teil der Zuschlagsbasis

Treiber können Material referenzieren

Fokus Entwicklung/Ziel

Ist/Index/Plan, ohne Gewinn

Overhead

pauschale Zuschläge

treiberbasiert, teils Zuschläge

rein zeitbasiert (Zeit × Satz)

Reaktion auf Rohstoffschock

Marge steigt

systemabhängig

Preis/Design‑Anpassung

Gewinn bleibt konstant


Einordnung: Pass‑Through/Markups sind empirisch gut dokumentiert; TVC macht daraus eine operative Kalkulationsregel. Prozesskosten liefern die Zeit‑Logik; Target Costing bleibt strategische Leitplanke. [ecb.europa.eu] [questjournals.org], [link.springer.com]



9. Akademische Verankerung (ACCA & CIMA)

Time‑Value Costing (TVC) ist methodisch vollständig anschlussfähig an internationale Management‑Accounting‑Standards und unterstützt Curricula in Kostenrechnung, Pricing, Governance, Risiko und Performance Management.


9.1 Mapping zu ACCA & CIMA (Auszug)

Kompetenzfeld

TVC‑Anwendung

Strategischer Nutzen

Costing Methods

Zeitgetriebene Prozesskosten (Zeit × Satz) statt Zuschlagswürfel

Vermeidung von Zuschlagsverzerrungen; saubere Abbildung der Wertschöpfung

Decision‑Making

Gewinn je Stunde/Minute; Entkopplung von Material

Optimale Engpass‑ & Mix‑Steuerung; bessere Make/Buy‑Entscheide

Governance & Ethics

Integrity Pricing: kein Gewinn auf Material

Schutz vor „Greedflation“-Vorwürfen; auditierbare Preispolitik

Performance Management

Gewinn‑Stundensatz → stabile KPIs/Forecasts

Entkopplung von Rohstoff‑Volatilität; höhere Prognosegüte

Risk & Pricing

Ist‑/Index‑/Planpreis‑Logiken (Cap/Floor optional)

Transparente Preisführung; Hedge‑ & Index‑Governance integrierbar


Syllabus‑Fit (Kurz): ACCA (MA/PM/FM) – Costing, Performance/Variance, Pricing & Risk. CIMA (P1/P2/E2) – Costing/Decision‑Making, Advanced Cost Planning/Pricing, Governance & Ethics. [link.springer.com]


9.2 Didaktischer Einsatz in der Lehre (ACCA/CIMA‑Niveau)

Drei Kern‑Szenarien trainieren Rechnen und Governance:

  1. Preisschock‑Test: Zuschlag vs. TVC bei +25 % Rohstoff → Gewinnvergleich; Windfall sichtbar.

  2. Material‑Strategie: Ist‑Preis vs. Index vs. Planpreis („Lindt‑Logik“), True‑Up/Down, optional Cap/Floor; inkl. Hedging‑ & Kundenakzeptanz‑Diskussion.

  3. Governance‑Memo (Board): Warum TVC Reputations‑/ESG‑/Compliance‑Risiken senkt und Forecast‑Güte erhöht (Gewinn je Minute × Kapazität).


9.3 Learning Outcomes (prüfbar)

  • LO1: Kostenklassifikation – Material Durchlauf, Eigenleistung zeitgetrieben.

  • LO2: Kalkulationssysteme bewerten – Zuschlag, ABC/Prozesskosten, Target Costing vs. TVC (Vor-/Nachteile, Governance).

  • LO3: Preisbildung begründen – A (Material) + B (Leistung) + C (Gewinnstundensatz); Materiallogiken (Ist/Index/Plan).

  • LO4: KPIs/Abweichungen interpretieren – Wertschöpfungsmarge, Pass‑Through‑Quote, Gewinn je Minute, Forecast‑Trefferquote.

  • LO5: Risiko/Ethik im Pricing – Windfall‑Eliminierung, Index‑Klauseln, Cap/Floor, Stakeholder‑Kommunikation.


9.4 Prüfungs‑/Case‑Formate (Beispiele)

  • ACCA PM – Section C (10/20 Marks): Preise unter Ist vs. Plan; konstante Gewinnbasis unter TVC erklären; Transparenz/Governance diskutieren.

  • ACCA FM – Long Question: Wirkung von Indexierung & Hedging auf Block A; Gewinnstundensatz → Forecast‑Stabilität begründen.

  • CIMA P1/P2 – Objective Tests & Case: Rechen‑MCQs (Zeit × Satz; Gewinn/Minute; Cap/Floor) + Case mit Board‑Memo (Ethik, ESG, Kundenkommunikation).



10. NextLevel Statement

Preis ist, was fair ist – nicht, was der Zufall hergibt.

Unser NextLevel TVC trennt externe Preissignale (Material) von eigener Leistung (Zeit) und macht beides auditierbar. Der Custom‑Holder liefert den Nordstern (Kundennutzen), TVC die Methode (Leistungspreis). Ergebnis: keine Zufallsgewinne, respektvolle Partnerschaft auf Augenhöhe und stabile Prognosen für alle Stakeholder.



11. FAQs zum Time-Value Costing - NextLevel

1) Entsteht bei TVC ein Gewinnanteil auf Material? Nein. In TVC werden Materialkosten als Durchlaufposten geführt; der Gewinn entsteht ausschließlich auf Zeit/Leistung. Dadurch werden Zufallsgewinne (Windfalls) vermieden.

2) Wie oft sollte der Materialpreis im Angebot/Vertrag aktualisiert werden? Das richtet sich nach Kundenwunsch und Branche: Ist‑Preis, Index (monatlich/vierteljährlich) oder Planpreis (z. B. Jahresmittel) bzw. gleitender Durchschnittspreis sind gängige Optionen. Wichtig ist, die gewählte Logik vorab transparent zu vereinbaren.

3) Was empfiehlt sich bei stark schwankenden Rohstoffpreisen? Bei Ist-/Index‑Logik werden Änderungen direkt im Block A (Material) sichtbar; die Gewinnbasis bleibt unberührt. Optional können Cap/Floor‑Korridore zur Glättung definiert werden.

4) Warum setzt TVC auf „Zeit × Satz“ statt prozentualer Zuschläge? Prozentuale Zuschläge können Preise bei Materialschocks aufblähen. Zeit × Satz misst reale Leistung, fördert Prozessverbesserungen und verhindert Marge‑auf‑Material.

5) Wie werden Standardzeiten in TVC bestimmt? Durch Zeitaufnahmen, historische Daten und Experten‑Reviews; anschließend regelmäßige Validierung (Time‑Driven‑Ansatz), um Realität und Standards deckungsgleich zu halten.

6) Wie wird der Gewinnstundensatz festgelegt? Aus Renditeziel, Marktbedingungen und Kapazität. Vorteil von TVC: Gewinn je Minute ist planbar, was die Forecast‑Stabilität erhöht.

7) Kann der Gewinn auch prozentual dargestellt werden? Ja—falls gewünscht nur auf die Eigenleistung (Block B), nie auf Material. Für Kapazitäts‑ und Ergebnisplanung ist jedoch der Gewinnstundensatz meist transparenter und planbarer.

8) Wie verhält sich TVC zu Target Costing? Komplementär: Target Costing setzt Zielkosten/Design‑Leitplanken; TVC regelt die operative Preisbildung ohne Zufallsgewinne durch Material.

9) Wie wird Transparenz gegenüber Kunden sichergestellt? Durch Offenlegung der Zeitlogik und Sätze sowie eine klare Materialpreis‑Governance (Ist/Index/Plan, ggf. True‑Up/Down) direkt im Angebot bzw. Vertrag.

10) Funktioniert TVC auch für Projekte/Einzelfertigung? Ja. Projekt‑/Los‑spezifische Zeiten werden geplant, Material separat geführt, und der Gewinn je Projektminute abgeleitet—das erhöht Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit.

11) Ist TVC „zu fair“ gegenüber dem Kunden? TVC ist fair und nachhaltig: Kund:innen zahlen für Leistung, nicht für Marktrauschen. Das reduziert Nachverhandlungen, stärkt Vertrauen und unterstützt langfristige Partnerschaften.

12) Welche Rohstoffindizes kommen in der Praxis zum Einsatz? Branchenübliche Indizes (z. B. Metalle, Chemie, Energie) werden je Vertrag mit Quelle und Anpassungsfrequenz fest vereinbart; die Auswahl richtet sich nach Produkt und Versorgungsrisiko.

13) Wie lässt sich TVC im ERP abbilden? Über A/B/C‑Konditionen (Material / Eigenleistung / Gewinn), Indexfelder, Zeitkataloge und Angebotsvorlagen. Reports trennen Material von Leistung für saubere Auswertungen.

14) Wie gelingt der Einstieg in TVC? Mit einem Pilotbereich: Zeitmodelle & Sätze erheben, Materiallogik wählen, Template nutzen, 2–3 Pilotangebote kalkulieren, Review, dann Roll‑out.

15) Ist TVC neu? Operativ ja. Forschung erklärt Pass‑Through und Markups, Prozesskosten liefern die ZeitlogikTVC kombiniert diese Bausteine erstmals zu einer expliziten Kalkulationsregel, die Marge‑auf‑Material systematisch ausschließt.



12. Kurzquellen (öffentliche Nachweise)

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