Das Goodwill-Dilemma: Warum IFRS die Wahrheit erzwingt und Swiss GAAP FER zur Kennzahlen-Kosmetik verleitet
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Teil II
Kurzfassung:
Goodwill ist weit mehr als eine Bilanzposition – er ist der Preis für die Hoffnung auf künftige Synergien. Doch wie ein Unternehmen diesen Wert bilanziert, entscheidet am Ende darüber, ob ein CFO sein Unternehmen wirklich steuert oder lediglich die Bilanz „managed“. In diesem Deep-Dive analysieren wir die tückische ROE-Falle, entlarven gefährliche Fehlsteuerungen beim WACC am Beispiel des Falls Wirecard und zeigen auf, warum wahre Governance eine ehrliche ökonomische Steuerung über Kennzahlen wie EVA und ROIC braucht. Alles unterlegt mit der aktuellen IFRS-Lage, den FER-Regeln und den zwingenden OR-Pflichten.
Warum dieses Thema für CFOs, Verwaltungsräte und Studierende entscheidend ist
In der heutigen Finanzwelt sind Goodwill, Dividendenpolitik und internationale Standards wie IFRS längst keine rein buchhalterischen Randnotizen mehr. Sie sind strategische Instrumente, die bestimmen, wie Unternehmen Wert schaffen, Risiken managen und das Vertrauen von Investoren gewinnen. Für Führungskräfte bedeutet das: Kennzahlen müssen ehrlich sein, die Governance robust und Entscheidungen kapitalmarktfähig.
Für ambitionierte Professionals und Studierende eröffnet dieses Wissen den Zugang zu globalen Best Practices und den renommierten ACCA-Standards. Das NextLevel College zeigt Ihnen hier, wie Sie Bilanzpolitik nicht nur verstehen, sondern strategisch nutzen, um moderne Regulatorik wie Pillar Two oder ISSB nahtlos in Ihre Steuerungslogik zu integrieren.
1) Goodwill in drei Welten – Ein Vergleich zwischen OR, Swiss GAAP FER und IFRS
Bevor wir in die Tiefe gehen, müssen wir klären, worüber wir sprechen: Der Goodwill ist der Teil des Kaufpreises, der über den fairen Zeitwert (Fair Value) der identifizierbaren Nettovermögenswerte hinausgeht. Er steht für Markenwert, Kundenbeziehungen und das Talent der Mitarbeiter. Er ist kein separat veräusserbares Asset, sondern spiegelt die Erwartung künftiger Mehrerträge wider. Doch wie gehen die Standards damit um?
Das Schweizer Obligationenrecht (OR):
Hier dominiert das Vorsichtsprinzip. Der Goodwill wird planmässig abgeschrieben (meist über 5–10 Jahre). Dies ist ein Ausdruck des Gläubigerschutzes, hat aber massive Konsequenzen für die Bilanz bei einem drohenden Kapitalverlust (siehe unten: Art. 725a OR).
Swiss GAAP FER:
Dieser Standard lässt dem Management die Wahl. Er erlaubt die direkte Verrechnung mit dem Eigenkapital im Erwerbszeitpunkt oder alternativ die Aktivierung mit linearer Abschreibung (typisch 5 Jahre). Die Verrechnung mit dem Eigenkapital reduziert dieses sofort massiv, entlastet aber die künftige Erfolgsrechnung von Abschreibungen.
IFRS (IAS 36):
Hier regiert das Impairment-Only-Modell. Es gibt keine planmässige Abschreibung. Stattdessen wird der Goodwill aktiviert und mindestens jährlich einem harten Werthaltigkeitstest unterzogen. Der Massstab ist der sogenannte Recoverable Amount – der höhere Wert aus dem Nutzungswert (Value-in-Use, oft über DCF-Modelle ermittelt) und dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräusserungskosten.
Wichtig:
Einmal vorgenommene Goodwill-Impairments dürfen unter IFRS niemals reversiert werden.
Aktueller Status:
Der IASB hat erst 2022/2023 bestätigt, dass es keine Rückkehr zur planmässigen Abschreibung geben wird. Der Fokus liegt stattdessen auf einer verbesserten Offenlegung (Disclosure) von M&A-Transaktionen.

2) Der Praxisfall: Warum die Eigenkapitalrendite (ROE) oft lügt
Schauen wir uns ein fiktives, aber realitätsnahes Beispiel der NextLevel AG an:
Kaufpreis für ein Target: 100 Mio.
Substanzwert (FVNA): 50 Mio.
Daraus resultierender Goodwill: 50 Mio.
Gewinn nach Steuern: 10 Mio.
Szenario A – Swiss GAAP FER (EK-Verrechnung):
Der Goodwill von 50 Mio. wird sofort mit dem Eigenkapital verrechnet. Wenn das EK vorher 100 Mio. betrug, schrumpft es auf 50 Mio.
Die Rechnung für die Rendite lautet nun: 10 Mio. Gewinn / 50 Mio. EK = 20 % ROE.
Die Optik ist brillant: Eine schlanke Bilanz und eine scheinbar überragende Rendite.
Szenario B – IFRS (Aktivierung):
Der Goodwill wird aktiviert; das Eigenkapital bleibt stabil bei 100 Mio.
Die Rechnung lautet: 10 Mio. Gewinn / 100 Mio. EK = 10 % ROE.
Dieser ehrliche Nenner reflektiert die gesamte Kapitalbasis, die tatsächlich für den Kauf aufgewendet wurde.
Die ökonomische Wahrheit:
Während Variante A eine doppelt so hohe Effizienz suggeriert, ist dies in Wahrheit eine optische Täuschung. Das investierte Kapital ist real gebunden – egal, wie man es verbucht.
Die Verrechnung mit dem Eigenkapital löscht lediglich die historische Wahrheit über die tatsächlichen Kosten der Expansion aus der Bilanz.
Also Vorsicht
Eine hohe Eigenkapitalrendite ist wertlos, wenn das Kapital ineffizient gebunden ist. Lesen Sie in (Teil III unserer Serie), wie die Standortwahl zwischen der Schweiz und Singapur über Ihre tatsächliche Cashflow-Effizienz entscheidet.
2a) Warning Case: Wirecard und das Mahnmal der Indien-Akquisition
Warning Case – Wirecard (Indien) |
Deal (2015/2016): Wirecard vereinbarte den Erwerb des Payment-Geschäfts der GI Retail Group – €230 Mio. in bar plus bis zu €110 Mio. erfolgsabhängig (insgesamt bis zu €340 Mio.); Closing Anfang 2016. Erworben wurden u. a. 100 % an Hermes I-Tickets (Indien) und 60 % an GI Technology (PPI-Issuer). Bilanzlogik: Bei der Transaktion entstand erheblicher Goodwill, der nach IAS 36 jährlich werthaltigkeitsgeprüft werden muss (Recoverable Amount = höherer Wert aus Value-in-Use und Fair Value less costs of disposal). Red Flags & Verfahren: Ab 2019 gerieten Aspekte der Kaufpreisweiterleitung (Zwischenvehikel EMIF 1A, Mauritius) sowie Offenlegung in Chennai vor Gericht; 2024 beschrieb eine ED-Order (Enforcement Directorate – Indiens Behörde für Finanzkriminalität) in Indien erhebliche Preisaufblähungen und Offshore-Zahlungen. Am 25.06.2020 meldete Wirecard Insolvenz (fehlende €1,9 Mrd.). Kernlehre: Ohne harte Impairment-Disziplin (Szenarien, WACC-Bandbreiten, Cash-Transparenz) können „optisch gute“ Kennzahlen Substanzschwächen verschleiern. ROIC/EVA erzwingen die ökonomische Wahrheit. |
2b) Best-Practice-Case: Wie echte Wertsteuerung funktioniert
Best Practice – Aktivierter Goodwill & harter IAS 36-Test |
Case „NordicPay“ (skizziert): Kaufpreis €230 Mio., FVNA €140 Mio., Goodwill €90 Mio.; WACC-Sensitivität 8,5–9,5 %. Jahr 1: Zinsanstieg/Wettbewerbsdruck → Value-in-Use sinkt; Impairment €15 Mio. (sofort P&L). Jahr 2–3: Synergie-Reprofiling (Preise, Kohorten, Low-Yield-Ausstieg) → ROIC > WACC, EVA dreht positiv. Governance: Board-Pack mit ROIC/EVA als Primärmetrik, Dividend-Guardrails (keine Ausschüttung bei ROIC < WACC), transparente Deal-Disclosures (Synergie-Run-Rate, Pricing-Power). Lehre: Ehrliche Impairments + EVA-Steuerung + klare IFRS-Offenlegung schaffen Kapitalmarktfähigkeit—auch wenn die „Optik“ kurzfristig leidet. |
3) Die "WACC-Alchemie": Warum wir über Fehlsteuerungen sprechen müssen
In der Praxis entstehen Verzerrungen oft nicht durch einen simplen Rechenfehler, sondern durch eine strategische Fehlsteuerung des WACC. Entweder wird das investierte Kapital (inklusive Goodwill und Reserven) nicht vollständig in die Steuerung einbezogen, oder die Eigenkapitalkosten (Cost of Equity) werden durch zu optimistische Annahmen beim Beta-Faktor oder der Marktprämie künstlich gedrückt.
Das Resultat: Der Nutzungswert (Value-in-Use) wird systematisch überschätzt, und notwendige Impairments werden verschleppt. Abhilfe schafft hier nur eine konsequente Steuerung auf Basis des vollen Kapitalstocks und die Nutzung von WACC-Ranges mit strengen Sensitivitätsanalysen.
4) Ökonomische Steuerung: WACC, ROIC und EVA als die besseren Richter
Um ein Unternehmen wirklich wertorientiert zu führen, brauchen wir drei zentrale Metriken:
WACC (Weighted Average Cost of Capital): Der gewichtete Kapitalkostensatz. Er ist der Diskontsatz, der bestimmt, was künftige Gewinne heute wert sind.
ROIC (Return on Invested Capital): Diese Kennzahl misst die operative Effizienz über den gesamten Kapitalstock hinweg – also explizit inklusive des Goodwills.
Die goldene Regel lautet: Nur wenn der ROIC > WACC ist, wird Wert geschaffen.
EVA (Economic Value Added): Die absolute Wertschöpfung nach Abzug aller Kapitalkosten. Das Ziel muss immer ein EVA ≥ 0 sein.
5) Governance & Haftungsrisiken für den Verwaltungsrat (VR)
Für Mitglieder des Verwaltungsrats ist die Wahl des Rechnungslegungsstandards eine Haftungsfrage:
Fehlallokation von Kapital: Wer Entscheidungen auf Basis eines starken ROE trifft, aber einen schwachen ROIC/EVA ignoriert, riskiert die Existenz des Unternehmens.
Sanierungspflichten (Art. 725a OR): Zeigt der Abschluss einen Kapitalverlust, muss der VR sofort Massnahmen einleiten (Sanierungsplan, Limited Review). Zögern erhöht hier das persönliche Haftungsrisiko massiv.
Die "Schattenrechnung": Wenn Sie unter Swiss GAAP FER die Eigenkapitalverrechnung wählen, empfehlen wir intern dringend eine IFRS-Schattenrechnung. Nur so neutralisieren Sie die optischen Effekte und behalten die reale Wertschöpfung im Blick.
Wahre Wertsteuerung endet nicht bei der Bilanzierung. Erfahren Sie in unserem Deep-Dive zu Dividenden-Dilemma & Standort-Poker, warum die Vermeidung von 'Dead Cash' durch intelligente Holding-Strukturen genauso wichtig ist wie ein sauberer Impairment-Test.“
Governance-Reminder |
Akquisitionen mit hohem Goodwill verlangen strikte, unabhängige Impairment-Prozesse. Fälle wie Wirecard zeigen, wie Intransparenz bei Cash, Zwischenvehikeln (z. B. EMIF 1A) und schwacher Performance Datengrundlagen für Tests unterminieren kann — mit massiven Folgeschäden bis hin zur Insolvenz. |
6) Experten-Glossar (Von Beginner bis Experten-Level)
Goodwill: Differenz zwischen Kaufpreis und Substanzwert; spiegelt die Hoffnung auf Synergien.
CGU (Cash-Generating Unit): Die kleinste Einheit, der ein Goodwill zugeordnet und dort getestet wird.
Recoverable Amount: Der Massstab für den Impairment-Test (Nutzungswert vs. Marktwert).
Pillar Two / IAS 12: Globale Mindeststeuer von 15 %; bringt neue, komplexe Offenlegungspflichten.
ISSB S1/S2: Neue globale Nachhaltigkeitsstandards, ab 2025 sichtbar in Berichten.
WACC: Gewichteter Kapitalkostensatz, typischer Diskontsatz in ViU-Modellen.
ROIC: Rendite auf das gesamte Invested Capital; primäre Effizienzkennzahl.
EVA: NOPAT minus Kapitalkosten; absolute Wertschaffung.
7) Unsere Top-Empfehlungen für die Praxis
Priorisieren Sie ROIC statt ROE: Vermeiden Sie die optische Täuschung und messen Sie die Effizienz ehrlich.
Verankern Sie EVA als Primärmetrik: Investiertes Kapital muss inklusive Goodwill verzinst werden.
Etablieren Sie eine IFRS-Disziplin: Nutzen Sie IAS-36-Tests mit Stressszenarien und klaren Sensitivitäten.
Überwachen Sie Pillar Two & ISSB: Integrieren Sie Steuer- und ESG-Risiken frühzeitig in Ihre Investitionsbegründungen.
8) Quick-Checkliste für den nächsten Board-Meeting
Ist unser ROIC ≥ WACC? (Falls nein: Portfolio re-allokieren)
Ist der EVA ≥ 0? (Falls nein: Assets re-profilen oder Kosten senken)
Sind die Impairment-Tests unter IAS 36 sauber dokumentiert?
Wurden die neuen ISSB-Standards für Nachhaltigkeit berücksichtigt?
9) Fazit: Transparenz schlägt Kosmetik
Am Ende des Tages gewinnt immer die Transparenz. Wer langfristig Wert schaffen will, muss über kurzfristige optische Kennzahlen hinausdenken. IFRS zwingt mit dem IAS 36 zur ehrlichen Bilanzierung, während WACC, ROIC und EVA die Kompassgrössen für echten Erfolg sind.
Das NextLevel College unterstützt Sie dabei, diese komplexen Regeln nicht nur zu erfüllen, sondern sie als strategischen Wettbewerbsvorteil zu nutzen – für Ihre Governance-Sicherheit und eine nachhaltige Wertsteigerung Ihres Unternehmens.
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Empfehlung des NextLevel College
Bilanzierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Steuerungsinstrument. Wer den Goodwill nach Swiss GAAP FER im Eigenkapital „löscht“, sollte dies nur mit einer begleitenden ökonomischen Analyse (ROIC/EVA) tun.
Unser Angebot:
Für Unternehmen: Nutzen Sie IFRS-Methoden (Impairment-Test) auch dann intern, wenn Sie nach FER oder OR rapportieren. Es schützt Sie vor strategischen Fehlentscheidungen.
Für Professionals und alle die es noch werden wollen: Werden Sie zum Experten an der Schnittstelle zwischen Finance und Strategie. In unserem ACCA-Lehrgang lernen Sie genau diese Werkzeuge, um als CFO oder Berater echten Mehrwert zu stiften.
10) FAQ – Deep-Dive Wissen für Professionals
Level 1 – Grundlagen (Einsteiger)
Was ist Goodwill und warum entsteht er?→ Einfach erklärt: Differenz zwischen Kaufpreis und Substanzwert, repräsentiert Markenwert, Kundenbeziehungen, Synergien.
Warum wird Goodwill nicht abgeschrieben nach IFRS?→ IFRS (IAS 36) setzt auf jährliche Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test), keine planmässige Abschreibung.
Was bedeutet „Recoverable Amount“?→ Höherer Wert aus Nutzungswert (Value-in-Use) und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräusserungskosten.
Was ist der Unterschied zwischen ROE und ROIC?→ ROE misst Rendite auf Eigenkapital (optisch manipulierbar), ROIC misst Effizienz auf gesamten Kapitalstock inkl. Goodwill.
Level 2 – Fortgeschrittene (Professionals)
Warum kann die EK-Verrechnung nach Swiss GAAP FER gefährlich sein?→ Sie reduziert das EK optisch, erhöht ROE, verschleiert aber die reale Kapitalbindung und Wertschöpfung.
Wie wirkt sich die Zinswende auf Impairments aus?→ Höhere Zinsen → höherer WACC → niedrigere Barwerte → Impairments wahrscheinlicher.
Was sind „Red Flags“ im Impairment-Test?→ EPS-Wachstum ohne Cashflow, ROE hoch bei EVA negativ, unrealistische Wachstumsannahmen.
Wie beeinflusst Pillar Two die Bilanzpolitik?→ Globale Mindeststeuer (15 %) → neue IFRS-Offenlegungspflichten (IAS 12), höhere Transparenz bei Steuerexposition.
Level 3 – Experten-Level (CFO/VR)
Wie kann WACC manipuliert werden?→ Durch zu optimistische CAPM-Parameter (Beta, Marktprämie), falsche Peer-Groups oder Ignorieren des gesamten Invested Capital.
Welche Rolle spielt EVA in der Governance?→ EVA zwingt zur ehrlichen Steuerung: Nur wenn EVA ≥ 0, wird Wert geschaffen – unabhängig von „schönen“ ROE-Zahlen.
Wie integrieren ISSB S1/S2 Nachhaltigkeit in die Finanzlogik?→ Investitionsentscheidungen müssen künftig ESG-Kriterien und Finanzkennzahlen verbinden; erste Berichtszyklen ab 2025.
Was lernen wir aus Wirecard für M&A-Strategien?→ Ohne harte Impairment-Tests und Cash-Transparenz können Goodwill-Positionen Risiken verschleiern; Governance muss Szenarien und Sensitivitäten erzwingen.
Welche Haftungsrisiken drohen dem VR bei falscher Bilanzpolitik?→ Art. 725a OR verpflichtet zu sofortigen Massnahmen bei Kapitalverlust; Verzögerungen können persönliche Haftung auslösen.
Weiterführende Quellen (Auswahl)
• IFRS/IAS 36 (Impairment-Only, CGU, ViU, FVLCD): IFRS Navigator; KPMG IFRS Institute – https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/ias-36-impairment-of-assets/ ; https://kpmg.com/us/en/articles/2023/subsequent-accounting-goodwill.html
• Swiss GAAP FER 30 (Goodwill-Regelungen): KPMG Schweiz; OBT/Baker Tilly – https://assets.kpmg.com/content/dam/kpmgsites/ch/pdf/fer30-adopted.pdf ; https://www.obt.ch/downloads/res_4321/Bakertilly_Switzerland_Swiss-GAAP-FER-important-Changes-to-the-Swiss-true-and-fair-view-accounting-standard.pdf
• ROIC/EVA/WACC: FMP Education; Investopedia; ValueSense – https://site.financialmodelingprep.com/education/other/wacc-vs-roic-evaluating-capital-efficiency-and-value-creation ; https://www.investopedia.com/articles/fundamental/03/031203.asp ; https://blog.valuesense.io/roic-wacc/
• OR 725a (Kapitalverlust/VR-Pflichten): Swissrights; Lexology Walder Wyss – https://www.swissrights.ch/gesetze/Artikel-725a-OR-2024-EN.php ; https://www.lexology.com/library/detail.aspx?g=e0023756-7832-4ba8-9e87-44f585202cef
• Wirecard Indien (DGAP/EQS, MarketScreener, Verfahren/ED-Order, Insolvenz): https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/wirecard-acquires-payments-business-of-great-indian-gi-retail-group/905343 ; https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/wirecard-closes-acquisition-of-the-payment-business-of-great-indian-gi-retail-group/927497 ; https://www.marketscreener.com/quote/stock/WIRECARD-AG-129712707/news/Wirecard-AG-completed-the-acquisition-of-GI-Retail-Private-Limited-and-60-stake-in-GI-Technology-Pr-38078299/ ; https://www.straitstimes.com/business/banking/wirecard-faces-questions-in-indian-suit-over-unit-purchase ; https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/wirecard-indien-%C3%BCbernahme-kommt-gericht-133000195.html ; https://www.newindianexpress.com/states/tamil-nadu/2024/Nov/23/how-a-chennai-firm-was-part-of-germanys-biggest-wirecard-fintech-scandal ; https://en.wikipedia.org/wiki/Wirecard_scandal




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